Gute Bilanz, zufriedene Gastgeber

Feuerwehr Penzing feiert, segnet und präsentiert sich

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Herausgeputzt zeigte sich das neue Hilfeleistungsfahrzeug. Viele Male wollten Besucher Näheres über die Ausstattung wissen.
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Leuchtende Fontänen, Bayerischer Abend, Fahrzeugsegnung und Erlebnistag: Die Feuerwehr Penzing präsentierte sich am Wochenende als ausgezeichneter Gastgeber.
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Leuchtende Fontänen, Bayerischer Abend, Fahrzeugsegnung und Erlebnistag: Die Feuerwehr Penzing präsentierte sich am Wochenende als ausgezeichneter Gastgeber.
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Leuchtende Fontänen, Bayerischer Abend, Fahrzeugsegnung und Erlebnistag: Die Feuerwehr Penzing präsentierte sich am Wochenende als ausgezeichneter Gastgeber.
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Leuchtende Fontänen, Bayerischer Abend, Fahrzeugsegnung und Erlebnistag: Die Feuerwehr Penzing präsentierte sich am Wochenende als ausgezeichneter Gastgeber.
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Leuchtende Fontänen, Bayerischer Abend, Fahrzeugsegnung und Erlebnistag: Die Feuerwehr Penzing präsentierte sich am Wochenende als ausgezeichneter Gastgeber.
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Leuchtende Fontänen, Bayerischer Abend, Fahrzeugsegnung und Erlebnistag: Die Feuerwehr Penzing präsentierte sich am Wochenende als ausgezeichneter Gastgeber.
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Leuchtende Fontänen, Bayerischer Abend, Fahrzeugsegnung und Erlebnistag: Die Feuerwehr Penzing präsentierte sich am Wochenende als ausgezeichneter Gastgeber.

Penzing – Effizientes Arbeiten in Sachen Brandschutz ist die aus rund 60 Aktiven bestehende Freiwillige Feuerwehr Penzing gewöhnt, dank vieler und regelmäßiger Trainingseinheiten, aber auch dank Aus- und Weiterbildung. Was es aber bedeutet, Ausrichter eines dreitägigen Festes zu sein, ist noch einmal eine ganz andere Geschichte. Im Rahmen der Segnung des neuen Hilfeleistungsfahrzeugs (HLF 20) präsentierten sich die Penzinger Floriansjünger jedenfalls am vergangenen Wochenende als adäquate Gastgeber und stellten ein buntes Unterhaltungsprogramm auf die Beine. In der Bilanz können alle Beteiligten mehr als zufrieden sein.

Rund eineinhalb Jahre Vorbereitung liegen hinter ihnen, wie Elisabeth Willig, Mitglied des Festausschusses der FFW Penzing, verrät. „Da gab es schon sehr viel zu organisieren und abzustimmen“, sagt sie. Zufrieden zeigt sich auch Johannes Killer, 1. Vorsitzender im Ausschuss. Auch er darf sich gute Arbeit bescheinigen lassen, stellt es doch einen Kraftakt dar, Gastgeber über gleich mehrere Tage zu sein. Da gilt es allen Eventualitäten bereits vorausschauend zu begegnen. Und dass dies gar nicht so einfach ist, bestätigen beide. So stellte sich ausgerechnet zu einem der Höhepunkte des Festwochenendes, den „Leuchtenden Fontänen Soltau“, nach kurzer Zeit Regenwetter ein – und damit etwas, was selbst sehr gut vorbereitete Veranstalter nicht steuern können. Dennoch schwärmen beide von dieser Darbietung, die der gesamten Festivität einen würdigen Rahmen verliehen habe.

Wetterunabhängig gestaltete sich der zweite Festtag, dessen Rahmenprogramm unter dem Motto „Bayerischer Abend“ titelte und mit den „Hurlachern“ heimische Musik präsentierte. „Knapp 450 Zuschauer waren dabei“, freut sich Elisabeth Willig und lässt sich das auch von Johannes Killer noch einmal bestätigen. Beiden ist das kräftezehrende Pensum des Festwochenendes anzusehen, dennoch strahlen sie Zufriedenheit aus. Alles ist gut verlaufen, keine größeren Pannen habe es gegeben.

Blickt man in die Festschrift, fällt der relativ niedrige Altersdurchschnitt des Festausschusses auf, von den Kommandanten, beide schon in gesetztem Alter, einmal abgesehen. Sie gehören automatisch zum Ausschuss, wie Johannes Killer verrät. Ansonsten stimme es schon, sie seien tatsächlich ein relativ junges Team. „Wir bekommen unglaublich viel Unterstützung durch unsere Führung. Dass wir uns so aktiv mit einbringen, ist gewollt.“ Das würden beide, Elisabeth Willig als auch er selbst, sofort unterschreiben. Die Zusammengehörigkeit, aber auch die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb der Wehr, werden forciert und gepflegt.

So wird denn auch die Fahrzeugsegnung, die am Festsonntag unter Mitwirkung von Bürgermeister Johannes Erhard, Pfarrer Martin Rudolph und Dia­kon Franz Bauer stattgefunden hat, lange im Gedächtnis der beiden Festausschussmitglieder bleiben. Gehören doch auch solche Momente dazu, die Kameradschaft untereinander zu stärken und auch die Bevölkerung teilhaben zu lassen am Wirken der Feuerwehr vor Ort.

Zum anschließenden Feuerwehr-Erlebnistag strömten denn auch viele Zuschauer, darunter unzählige Familien, um sich die Fertigkeiten der Floriansjünger einmal näher ansehen zu können. Dazu stellte etwa der Feuerwehrnachwuchs eindrucksvoll zur Schau, wie sich das Explodieren einer Spraydose auswirkt, meterhohe Stichflammen inklusive. Spielerisch konnte zudem ein Brand gelöscht werden. Ein eigens dazu konstruiertes Modellhaus stand zu Demonstra­tionszwecken bereit.

Einen Blick in ihren Aufgabenbereich ließen an diesem Nachmittag auch Mitglieder des THW, des BRK, der Wasserwacht oder des ADAC zu; so konnten sich Mutige in ein rotierendes Fahrzeug setzen, das sich einmal um die eigene Achse drehte – natürlich in verträglicher Geschwindigkeit und nicht in dem Maße, wie es sich bei einem Fahrzeugüberschlag verhalten würde. Wie man Erste Hilfe-Maßnahmen an Verunglückten anwendet, konnte an einem anderen Stand ausprobiert werden.

Beeindruckt zeigten sich viele Zuschauer dann aber letztlich auch vom Fuhrpark Penzinger Feuerwehr – und allen voran vom gerade erst gesegneten Hilfeleistungsfahrzeug. Festlich geschmückt sollte es der heimliche „Star“ des Erlebnistages werden. So ließen sich viele Besucher den ganzen restlichen Festsonntag über die Ausstattung des modernen Fahrzeuges erklären.

Regine Pätz

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