Fehler im entscheidenden Moment

Am Ende hat alles nichts genützt: Gegen Ingolstadt und Bad Grönenbach mussten die Penzinger Volleyballerinnen ihre Niederlagen sechs und sieben einstecken. In der Tabelle liegt der Aufsteiger damit auf dem undankbaren letzten Platz. Foto: kb

Bei den Penzinger Volleyball-Damen läuft es derzeit alles andere als rund. Nachdem die Mannschaft von Trainer Juri Olbricht eine Woche zuvor den Top-Teams der Landesliga, TV Lenggries und DJK Augsburg, nur knapp unterlegen war, blieben die Penzingerinnen auch am vergangenen Samstag ohne Sieg. Während der FCP gegen Ingolstadt überhaupt nicht in sein Spiel fand und keinen Satz für sich entscheiden konnte, schenkte die Mannschaft gegen Bad Grönenbach eine 2:0-Satzführung her.

Von Beginn an machten die gastgebenden Ingolstädterinnen großen Druck, dem die Penzinger Damen kaum etwas entgegen setzen konnten. Schnell ging Ingolstadt daher mit 2:0-Sätzen in Führung. Erst jetzt besonn sich das Team um Trainer Juri Olbrich auf seine Stärken und konnte den stark aufspielenden Gegnerinnen Paroli bieten. Als Penzing jedoch beim Spielstand von 24:20 vier Satzbälle in Folge hatte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Trotz aller Bemühungen wollte der entscheidende Spielzug nicht zu Penzings Gunsten ausfallen. Am Ende verloren die Gäste den Satz mit 25:27 und somit das Spiel 0:3. Die zweite Partie des Tages wurde gegen die Bayernliga-Absteiger aus Bad Grönenbach bestritten. Etwas deprimiert von der Niederlage und in Anbetracht der Stärke des Gegners hätte es niemand gewundert, wenn die Penzinger Damen ein leichter Gegner gewesen wären. Doch wieder einmal kam alles anders als erwartet. Penzing spielte locker auf, glänzte mit sauberer Annahme und trickreichem Angriff. Der Gegner schien völlig konsterniert und aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung waren die ersten beiden Sätze schnell gewonnen. Doch auch im zweiten Spiel war Fortuna keine Penzingerin. Bad Grönenbach steigerte sich zusehends und nach zwei verlorenen Sätzen mussten die Teams in den Tie-Break. Es folgte ein packendes Finale, das beiden Mannschaften alles abverlangte und bis zum Schluss spannend blieb. Beim Stand von 13:13 schlug Barbara Reisacher auf und hätte um ein Haar den direkten Punkt gemacht. Mit viel Glück erreichte die gegnerische Annahmespielerin gerade noch den Ball und so gab es den Matchball statt für Penzing für Bad Grönenbach. Der 5. Satz endet schließlich 15:13 für den Bayernliga-Absteiger und wieder einmal mussten sich die Penzingerinnen damit zufrieden geben, gut gespielt, toll gekämpft und bis zum Schluss mitgehalten zu haben. „Bleibt zu hoffen, dass das Glück am nächsten Wochenende in Augsburg wenigstens einmal auf unserer Seite ist“, stellte Olbricht frustriert fest.

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