Nur das Tor fehlt

Hatte gegen Falke Markt Schwaben die größte Torchance für den TSV Landsberg: Stürmer Robert Rakaric (re.). Foto: Krivec

Einen Punkt gewonnen oder zwei verloren? TSV-Trainer Sven Kresin nahm es nach dem 0:0 bei Falke Markt Schwaben diplomatisch: „Wenn wir unser Tor machen, können wir sehr zufrieden sein, so sind wir immer noch einigermaßen zufrieden.“

Denn bis auf die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff gab es nicht viel am Auftritt der Landsberger in Markt Schwaben zu bemängeln. Lediglich die „letzten Bälle haben wir zu ungenau gespielt.“ So war es für die Stürmer schwierig abzuschließen, wobei dem Coach der Ärger über die Chancenverwertung doch noch anzumerken war. „Wir hätten schon treffen können, aber die Zuspiele waren diesmal eben nicht so einfach zu verwerten, mit etwas mehr Konzentration wäre es aber schon möglich gewesen.“ So aber vergab man mehrere gute Gelegenheiten. Am nächsten kam man einem Torerfolg noch, als Robert Rakaric den Ball nicht unter Kontrolle bringen konnte und ihn mit der Brust lediglich gegen den Pfosten bugsierte. Noch dazu machten es die Gastgeber dem TSV auch schwer. Denn die Heimmannschaft tat wenig bis gar nichts für das Spiel und stellte sich vorwiegend um den eigenen Strafraum herum auf. Die Rechnung, auf eigenem Platz ausschließlich auf Konter zu setzen, ging für Markt Schwaben allerdings nicht auf, da beim TSV diesmal das zuletzt häufiger kritisierte Defensivverhalten stimmte. Kresin: „Wir sind 90 Minuten gut gestanden und haben praktisch nichts zugelassen. Die zwei oder drei Konter von Markt Schwaben sind als bessere Rückgaben bei unserem Torhüter Markus Obermayer verendet.“ Eine weitere positive Erkenntnis des 34-Jährigen nach dem torlosen Remis ist die Tatsache, dass seine Truppe inzwischen auf einem hohen Fitnesslevel angekommen ist. „Das ist ein richtig großer Platz in Markt Schwaben, trotzdem haben wir uns mehr bewegt als der Gegner und hatten da keine Probleme. Es sind inzwischen alle in meiner Mannschaft über 90 Minuten voll belastbar.“ Die Hinrunde geht für den TSV am kommenden Samstag (15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Gundelfingen zu Ende. Dann soll möglichst der Bann gebrochen werden und endlich wieder ein Heimsieg her. „Wir wollen die Runde natürlich möglichst mit einem Dreier abschließen.“

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