Feuershow und Reggae-Klang

Finning feiert 1200-Jähriges  mit Markttreiben und Serenade

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Finning feierte am Wochenende sein 1200-jähriges Bestehen mit Feuershow und viel Musik.
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Finning feierte am Wochenende sein 1200-jähriges Bestehen mit Feuershow und viel Musik.
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Finning feierte am Wochenende sein 1200-jähriges Bestehen mit Feuershow und viel Musik.
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Finning feierte am Wochenende sein 1200-jähriges Bestehen mit Feuershow und viel Musik.

Finning – Feiern kann man am besten multinational: mit Walzer, Polka und japanischem Laternentanz. Finning zelebrierte am vergangenen Freitag und Samstag mit einer beschwingten Serenade und großem Markttreiben sein 1200-jähriges Bestehen. Über 500 Gäste kamen in die Turnhalle, um dem Salonorchester Max Bauer zu lauschen. Doch dabei blieb es nicht – viele Gäste wippten und sangen mit zu „Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frauen“ oder auch „Ja ja der Chianti-Wein“. Walzer, Polkas und Laternentanz sorgten für einen fröhlichen Abend. Donnernden Applaus gab es für das Orchester, die Solisten Gabriele und Erich Unterholzner sowie Peter Förg und natürlich für Max Bauer und Dagmar Bleicher, die unterhaltsam durch den Abend führten. Bleicher moderierte nicht nur, sie spielte auch Geige im Orchester und war Organisatorin des Abends und des Markttreibens am Tag darauf.

Viele Serenaden-Gäste hatten keinen Platz mehr in der Turnhalle gefunden, sie lauschten von draußen und freuten sich auf den zweiten Höhepunkt des Abends, eine Feuershow mit Teallach Mara. Die mussten aber leider in letzter Minute absagen, weil sich der Himmel über Finning am frühen Abend verdunkelte, Wind aufzog und in der Ferne Donnergrollen zu vernehmen war. Da die dunkle Wolkenwand aber bald einem Sternenhimmel wich und die gebuchte Gruppe so schnell nicht mehr reagieren konnte, rief der Finninger Tom Kornes spontan zwei Feuerkünstlerinnen an, die seit kurzem im Ort wohnen: Selena Haller und Jana Neumüller stellten sich sofort zur Verfügung und so gab es doch noch eine Feuershow. Danach feierten die Finninger die Nacht der 1200 Lichter – bis in die frühen Morgenstunden.

Am Samstag folgte ein buntes Markttreiben an knapp 70 Ständen. Kulinarisches (Ochs am Spieß, Salatbar, Kuchenbüffet, Milchbar, Bauernhofeis), Künstlerisches (Ausstellung im Schützenheim), Schulisches (die Schülerinnen und Schüler präsentierten Objekte zum Thema „Mein Finning in 1200 Jahren“) wurde geboten. Viele Aussteller waren gekommen, darunter Buchbinder, Besenbinder, Seilmacher, Töpfer, Schmuckdesigner und Korbflechter. Alte Traktoren, landwirtschaftliche Maschinen und Mopeds fanden ihre Fans und Firmen aus Finning und Umgebung präsentierten sich und ihre Produkte: Vom Hightech-Unternehmen, Bank, Sparkasse, Verlag, Musik- und Kunstschule, Kräuter und Öle, Straußenprodukte, bis hin zu Hausmeisterdiensten, Grabgestaltung, Besamungsstation und Busunternehmen. Viele Attraktionen waren für die Kinder vorgesehen: ein historisches Karussell, Kinderschminken, Spiele, Hüpfburg oder Luftballonwettbewerb. Am Stand des Festausschusses gab es Goggolori-Schnaps und ein 1200-Jahre-Brot, kreiert von der Bäckerei Klas.

Ganz Finning war auf den Beinen und Gäste aus Nah und Fern fanden den Weg in das Dorf zwischen Ammersee und Lech. Gut besucht waren Informationsstände wie der des Landesbundes für Vogelschutz, der Transition Region Ammersee, der Imker, der Jäger und des Gartenbauvereins. Selbst für Einheimische gab es Überraschendes: den mitreißenden Sound der Reggaeband Ska-Jah – Bandmitglied Stefan Hülmeyer stammt ebenfalls aus Finning. Darüber hinaus spielte die Blaskapelle Entraching und Hans-Peter Albrecht war mit seiner Drehorgel an den verschiedensten Ecken des Marktgeländes anzutreffen.

Nach anderthalb Jahren akribischer Vorbereitung konnten sich die Organisatoren und beide Bürgermeister Siegfried Weißenbach und Roland Brenner über gelungene Veranstaltungen in guter Stimmung bei schönstem Sommerwetter freuen. „Das gibt uns viel Motivation für das kommende Festwochenende im Juli“, so Weißenbach. „Schön war, dass so viele Leute mitgeholfen haben, dafür sind wir sehr dankbar. Ohne die vielen Helfer wäre es nicht gegangen. Es waren Alteingesessene und Neuzugezogene dabei, viele haben sich hier erst kennengelernt, das ist noch dazu toll für die Dorfgemeinschaft und das verbindet“, freute sich Marktleiterin Bleicher. 

Sibylle Reiter

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