Große Pläne für Denklinger Lustberghof

Ferienwohnungen statt Hotelzimmer

Lustberghof in Denklingen
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Derzeit noch in griechischer Hand: der Lustberghof an der B17. Der Eigentümer will dort Ferien­apartments einrichten.
  • vonJohannes Jais
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Denklingen – Der Lustberg­hof an der B 17 soll umgebaut und aufgestockt werden. Dort will der Eigentümer, der im Landkreis Dachau zu Hause ist, anstelle von Hotelzimmern künftig Ferienapartments einrichten. Außerdem soll auf der Westseite – also von der Straße abgewandt – ein Anbau entstehen, in dem der Betriebsleiter beziehungsweise Pächter vor Ort wohnen kann. 

Seit gut zwei Jahren betreibt die Familie Kalogiannis ein griechisches Restaurant im Lustberg­hof direkt an der viel befahrenen B17. Mit dem vom Eigentümer eingebrachten Antrag auf Vorbescheid hat sich der Denklinger Gemeinderat jüngst befasst. Man befürworte die baulichen Veränderungen und Ergänzungen. Es heißt, dass die Entstehung einer Splittersiedlung nicht zu befürchten sei, wenn das Vorhaben ausschließlich die Umnutzung in Hotelzimmer und Ferienwohnungen vorsehe. Stichwort dafür ist eine vorübergehende, nicht dauerhafte Beherbergung. Eine Nutzung zu Wohnzwecken wird seitens der Gemeinde ausdrücklich ausgeschlossen. Einzig die Betriebsleiterwohnung könne genehmigt werden, heißt es im Rathaus.

Insgesamt hat der Eigentümer und Investor seinen Antrag auf Vorbescheid mit zwölf Fragen „garniert“, über die im Gemeinderat einzeln abgestimmt wurde. Darunter sind vier Punkte wesentlich. Neben der Ausrichtung auf Ferienwohnungen und neben dem Ja zu einem Gebäude für den Betriebsleiter (Bürgermeister Braunegger: „Das macht Sinn“) kann ein Treppenhaus mit Aufzug angebaut werden, um die Apartments im Ober- und im Dachgeschoss zu erschließen.

Des Weiteren sind die Räte auch damit einverstanden, dass eine ordentliche Einfriedung errichtet wird, die zirka zwei Meter hoch ist. Sie soll als Steinmauer mit Metallstäben ausgebildet werden. Mit dieser Einfriedung soll das Grundstück nach Norden und nach Osten zur B17 hin abgegrenzt werden. Die Mauer ist als Schutz für Eltern mit spielenden Kindern gedacht.

Tankstelle adé

Die beabsichtigten Veränderungen – dazu gehören auch der Abriss und der Neubau von Küchenräumen – betreffen den gastronomisch-touristischen Bereich. Nichts mehr zu hören ist hingegen von dem früheren Vorstoß, nördlich des Lustberg­hofs eine Tankstelle zu errichten. Dieses Ansinnen eines potenziellen Investors aus Oberfranken hatte vor fünf Jahren ein heftiges Pro und Contra ausgelöst, zumal sich die nächstgelegene Tankstelle an der B17 bei Kinsau weniger als drei Kilometer südlich davon befindet.

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