Fest für ein Erfolgsmodell – Berufs- und Fachoberschule: zwei Anbauten für 8,6 Millionen Euro

Auch wenn es Landrat Walter Eichner (CSU) etwas für übertrieben hält, „der Rohbau an der Berufs- und Fachoberschule sieht richtig gut aus“. Denn ein ordentliches Gerippe, ein anständiger Knochenbau, sei gewissermaßen die Voraussetzung für eine schöne anmutige Gestalt. Wenn alles nach Plan verläuft wird der Erweiterungsbau der Schule und die neue Kfz-Halle für Mechatroniker für rund 8,6 Millionen Euro im September nächsten Jahres fertig gestellt sein. Vergangene Woche wurde das Richtfest gefeiert.

Der Landkreischef dankte allen Beteiligten, die bei der Planung und Organisation, vor allem aber bei der praktische Umsetzung gut gearbeitet und auch sehr gut zusammengearbeitet hätten. So stehen zum Zeitpunkt des Richtfestes die beiden Rohbauten und damit beide Gebäude quasi im Trockenen. In seiner Rede manifestierte Eichner auch die Hoffnung, dass der Schulbau bis zu seiner Vollendung weiterhin so zügig und im Kostenrahmen bleibend voranschreite. Auch Schulleiter Oswald Kurr lobte die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Baufirmen. Anfängliche Bedenken, der Schulbetrieb würde gravierend durch die Baumaßnahmen gestört, verflüchtigten sich schnell. Stattdessen habe die „Lebensabschnittsgemeinschaft“ bislang tadellos funktioniert. Mit Blick auf die endgültige Fertigstellung ist sich Kurr sicher, bis dahin zusammen mit dem Landkreis als Bauherr ein „Erfolgsmodell“ geschaffen zu haben, in dem die Schüler zukünftig ein optimales Lernklima vorfinden werden. Wovon die Schüler zukünftig genau profitieren, erläuterte der Münchner Architekt Rainer Klein. Demnach stehen in dem Schulneubau zehn Klassenzimmer mit Ausweichräumen sowie ein neuer Fachraum zur Verfügung. Darüber hinaus werden Vorbereitungs- und Beratungsräume sowie eine Umkleide und eine Bibliothek entstehen. Die Lkw-Halle indes ist an die bereits bestehende Pkw-Halle angeschlossen. Sie bietet Platz für zwei weitere Fachräume sowie eine Lkw-Prüfstraße. Viel Tageslicht Auch bei den Materialien wurde nicht gespart. Verbaut wurden vor allem Holz und Sichtbeton. In den Fassaden spiegeln sich zudem Elemente aus Holz und Aluminium wider. Die Bodenbeläge in den Klassenzimmern bestehen aus Eichen- parkett, die Wandverkleidungen sind in Eichenfurnier gehalten. Und bei der Belichtung legten die Planer besonderen Wert darauf, Tageslicht in den Räumen zu halten. Erreicht wird dies unter anderem durch Glasbausteine sowie vollverglaste Außenwände.

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