Mähen was das Zeug hält

Freiwillige Feuerwehr Ramsach gewinnt VR-Sensenmähwettbewerb

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So sehen Sieger aus. Die Jury-Mitglieder Christian Bolz (Bürgermeister von Weil) und Helmut Gebele (2. Bürgermeister von Eresing) gratulierten zusammen mit dem VR-Bank-Vorstandsvorsitzenden Stefan Jörg (dritter von rechts) und Marketing-Leiter Manfred Doll (links).

Schwabhausen – „Auf die Sense, fertig, los!“, hieß es beim zweiten VR-Sensenmähwettbewerb. Die VR-Bank Landsberg-Ammersee eG und der Burschenverein Schwabhausen führten den Wettkampf heuer zusammen durch. Auf den 1. Platz schaffte es die Freiwillige Feuerwehr Ramsach.

Der Wettbewerb war wieder mit einem richtigen Dorffest verknüpft, so dass sich schon vor dem Start viele Besucher und Zuschauer auf dem Festgelände tummelten. Die Musikkapelle Geretshausen umrahmte die Veranstaltung musikalisch, Braten- und Grillduft zog durch die Luft. Und damit jeder rechtzeitig zum WM-Spiel auch vor dem Fernseher sitzen konnte, hatten die Schwabhausener Burschen zum „PublicViewing“ ins Festzelt eingeladen.

Beim dem Wettkampf traten sechs Teams gegeneinander an und mähten was das Zeug hielt: 30 Meter lang und drei Meter breit waren die vorbereiteten Streifen. Zuerst musste möglichst schnell gemäht, dann eine saubere Mahd aufgerecht werden. Aber nicht nur Schnelligkeit war ausschlaggebend, auch die Sauberkeit beim Mähen und Aufrechen der Mahd entscheidete mit, wer am Ende den ersten Preis – ein 50-Liter Fass Bier – mit nach Hause nehmen konnte. Denn unsauberes Mähen oder Rechen wurde dabei in „Strafminuten“ umgerechnet und zur bereits erreichten Zeit dazu gezählt.

Auch waren Regeln einzuhalten: Nur ein Mann oder eine Frau durften pro Mannschaft mähen, fliegender Wechsel war erlaubt. Beim Zusammenrechen waren es dann immerhin zwei Mannschaftsteilnehmer, die gleichzeitig arbeiten durften. So war nicht nur Können und Geschicklichkeit gefragt, sondern in hohem Maße auch die entsprechende Kondition.

Die Sauberkeit der Mahd beurteilten als Jury Christian Bolz, Bürgermeister der Gemeinde Weil und Helmut Gebele, zweiter Bürgermeister der Gemeinde Eresing. Beiden machte ihr „Job“ richtig Spaß, gab es doch nicht jeden Tag die Gelegenheit, bei einem traditionellen Sensen dabei zu sein.

Am Ende war das Ergebnis eindeutig: Die Freiwillige Feuerwehr Ramsach gewann deutlich vor ihren Lokalrivalen, den Reiherschützen Ramsach, den dritten Platz belegten die „Gastgeber“, der Burschenverein Schwabhausen. Und gefeiert wurde dann natürlich bis spät in die Nacht; nach dem erfolgreichen WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden um so mehr.

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