Kleine Filmstars

Jonathan und Jakob Bueß-Kovács aus Schondorf starten durch

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Jonathan und jakob am Set alias Ben und Lukas.

Schondorf – Das kleine Dorf am Ammersee ist neuerdings das Zuhause für zwei junge Promis. Die zehnjährigen Zwillingsbrüder Jonathan und Jakob Bueß-Kovács sind ab sofort nämlich nicht nur hier, sondern auch deutschlandweit auf der großen Kinoleinwand zu sehen. Im Kinderfilm „Die drei Ausrufezeichen“ spielen sie die Brüder von Privatdetektivin Kim Jülich.

Erst kürzlich durften sich die kleinen Schauspieler selbst im Kino bestaunen – und das mit all ihren Klassenkameraden, die total begeistert reagierten. Die beiden spielen die wilden Brüder Ben und Lukas, die das Leben ihrer Familie ganz schön aufmischen. „Die Rolle hat gut zu den beiden gepasst“, lacht Mutter Heike Bueß. „Die zwei können wirklich Rabauken sein“.

Dass Jonathan und Jakob ihren Rollen tatsächlich ähnlich sind, merkt man auch an ihrer Freizeitgestaltung. „Mir hat die Szene gut gefallen, in der wir Computer spielen. Das machen wir manchmal auch zuhause“, erklärt Jakob. Und auch draußen seien die beiden sehr aktiv. „Sie spielen Tennis und klettern gerne“, meint Bueß.

Zu ihren Kinorollen seien die beiden über ein Casting gekommen, zu dem sie eingeladen wurden. „Ein bisschen bekannt waren sie schon durch diverse Werbefilme für beispielsweise Sportklamotten“, erzählt Bueß. Daher hätte man die Kinder leicht vermitteln können. Im Casting selbst hatten die Jungs dann überzeugt und bei einigen Probeaufnahmen ihr schauspielerisches Talent demonstriert. „Eine Szene haben wir vorab schon geübt“, schmunzelt Bueß. Dabei sollten die Jungs im Schrank eine Tüte Chips essen. „Das war auch mein Lieblingsteil im Film“, wirft Jonathan ein.

Dass so ein Filmdreh nicht immer nur entspannt und cool ist, hätten die beiden am Set bemerkt. „Manchmal war es auch anstrengend. Zum Beispiel, wenn wir aus Versehen gelacht haben. Dann mussten wir das nochmal neu drehen“, erklärt Jakob. Alles in allem sei die Zeit aber sehr schön gewesen. „Wir haben uns mit den ganzen Leuten super verstanden“, sagt Jonathan. Besonders die Filmmutter und den Kindercoach fanden sie toll. Zu Letzterem besteht auch noch Kontakt.

Da die Arbeiten für den Film in der Schulzeit stattgefunden haben, gab es für die Zwillinge obendrauf noch vier Tage schulfrei. Das sei besonders „cool“ gewesen. „Auch wenn man später alles nachholen musste“, sagt Bueß.

Neue Anfragen für kommende Projekte liegen auch schon vor. „Wir müssen gucken, wie das mit der Schule vereinbar ist. Aber Lust haben die Jungs auf jeden Fall.“ Auch von einem zweiten Teil der drei Ausrufezeichen sei bereits die Rede. „Ich fände es toll, wenn man die Jungs in der Filmreihe aufwachsen sehen würde“, schwärmt Bueß.

Und wenn sie sich aussuchen könnten, wo sie mitspielen dürften? Welchen Film würden sich die beiden aussuchen? „Spiderman!“, sagt Jakob sofort. Auch sein Bruder entscheidet sich für diese Richtung. Und jetzt, mit einem Bein im Showgeschäft, klingt der Traum von Hollywood gar nicht mehr so abwegig.

Beruflich streben die Zwillinge allerdings ein anderes Ziel an: „Fußballer“, sagen beide Jungs, die gerne ab und zu mit ihren Freunden kicken. „Naja“, seufzt Bueß, „das kann sich ja noch ändern“.

Emilia Pallmer

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