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Am Kornfeld darf man aufatmen

Nach Samstags-Klausur und Mittwochs-Info: Der Flächennutzungsplan wird konkret

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Die aktuellen Veränderungen des Flächennutzungsplans.

Landsberg – Nach einer schwach besuchten Klausurtagung des Stadtrats am Samstag vor einer Woche und einer kurzfristig angesetzten weiteren Beratung am vergangenen Mittwoch gibt es klare gemeinsame Äußerungen der Fraktionen zum ersten Entwurf des Flächennutzungsplans. Das Gewerbegebiet nördlich von „Am Kornfeld“ ist ebenso vom Tisch wie das große Baugebiet ganz im Westen der Stadt. Die Politik hat ihren Einfluss geltend gemacht.

Es bleibt dabei: Die brachliegenden Freistaat-Flächen an der Pfettenstraße und der Ahornallee werden für Wohnbebauung mit dem Schwerpunkt auf preisgünstige Wohnungen genutzt. Das westlich der Hangkante liegende Areal wird aber nicht bebaut. Das Planungsbüro Kling Consult hatte dort zunächst ein 16 Hektar großes neues Baugebiet vorgesehen. Alle Fraktionen waren der Auffassung, dass ein solches Areal in absehbarer Zeit nicht benötigt wird.

Ebenso einmütig lehnten die Fraktionen im informellen Dialog die Nutzung der Fläche zwischen der Straße „Am Kornfeld“ und der A96 für ein Gewerbegebiet ab. Der Grund liegt vor allem in der unklaren Erschließung, in der zusätzlichen Lärmbelastung für die Anwohner und auch in der nur mit hohem Aufwand lösbaren Verkehrsproblematik.

Neu im Flächennutzungsplan-­Entwurf sind das Grundstück des Ruethenfestvereins (der KREISBOTE berichtete) sowie ein 10,3 Hektar großes Gewerbegebiet zwischen der geplanten Außenstelle des Landratsamts und der Autobahn. Damit ist faktisch zugleich eine Entscheidung für den Neubau des Landkreisgebäudes gefallen; allerdings steht es nun nicht mehr allein.

Noch keine Entscheidung zeich­net sich zu den Vorschlägen im Landsberger Norden ab. Geplant ist eine Reduzierung des „Trenngrüns“ durch eine an Kaufering anschließende südliche und eine an die Lechwiesenstraße anschließende nördliche Bebauung.

Werner Lauff

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