Frauenwahlrecht in Deutschland

Rund 150 Frauen ziehen beim Flashmob in Dießen den Hut

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Zum Flashmob in Dießen anlässlich des 100-Jährigen des Frauenwahlrechts in Deutschland kamen rund 150 Frauen - und auch ein auch ein paar Männer.
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Zum Flashmob in Dießen anlässlich des 100-Jährigen des Frauenwahlrechts in Deutschland kamen rund 150 Frauen - und auch ein auch ein paar Männer.

Dießen – „Frauen in die Politik!“ 150 Frauen marschierten skandierend durch Seeanlagen und Mühlstraße: Der erste Flashmob Dießens erinnerte an das in Deutschland seit 1. Januar 1919 gültige allgemeine, gleiche und direkte Wahlrecht für Frauen. Aufgerufen hatten der Zweigverein Dießen und der Bezirk Dießen im Katholischen Deutschen Frauenbund unter dem Motto „Frauen ziehen den Hut“. Aus Hochachtung für die Frauenrechtlerinnen, die für Geschlechtergerechtigkeit, Menschenwürde und Stärkung der Demokratie kämpfen.

Die Frauenbündlerinnen wollten das Datum von „100 Jahre Frauenwahlrecht“ öffentlich visualisieren, damit es nicht versickert. Auf einer Plakattafel ist zu lesen: „Wir haben schon viel erreicht, aber wir sind noch nicht am Ziel“. Mit einem anderen Demo-Plakat visualisieren die Dießenerinnen den aufrührenden Filmtitel „Die Hälfte der Welt gehört uns – Als die Frauen das Wahlrecht erkämpften“, der kurz vor dem 19. Januar mehrmals (allerdings immer gegen Mitternacht!) ausgestrahlt wurde. Der 2018 gedrehte Film von Anette Baumeister fasst mit Doku-Material zusammen, wie bitter der Kampf um das heute so selbstverständliche Zettelchen in der Wahlurne war.

Generationen von Frauen wurden bei ihrem Kampf um das Wahlrecht massiv behindert und erniedrigt. In England wurden Frauen von der Kavallerie niedergeritten. Über diese Vorkommnisse informierte Beate Bentele, Öffentlichkeitsarbeiterin für den Frauenbund, bei der Kundgebung im Unterbräu. Frauen hätten jedoch im Beruf noch einen langen Weg vor sich, um wahre Gleichberechtigung zu erreichen. Sie rief auf, „nicht gegen die Männer zu kämpfen, sondern mit ihnen Familie und Welt zu gestalten“. Auch sei es noch gar nicht lange her, dass Frauen entscheiden dürften, wo sie arbeiten und ob sie eine Firma oder einen Laden eröffnen: in Westdeutschland seit 1977. Ohne Erlaubnis des Ehemanns.

Auch Dießens Bürgermeister Herbert Kirsch begleitete die Veranstaltung. Erfolgswünsche von Michael Kießling, MdB, wurden positiv wahrgenommen. Ebenfalls Grüße kamen von MdL Alex Dorow und Bezirksrat Josef Loy.

Wer den nächsten Flashmob in der Region miterleben möchte, hat dazu am Internationalen Frauentag, dem 8. März, in München die Chance: Um 14 Uhr eröffnet Frauenbund-Landesvorsitzende Emilia Müller das Erinnerungsjahr „100 Jahre Frauenwahlrecht“ zusammen mit Bayern-1-Moderatorin Susanne Rohrer. Mehr unterwww.frauenbund-diessen.de oder unterwww.frauenbund-bezirk-diessen.de.

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