Flinke Kombinationen

Mit dieser Haken-Kombination sorgte Kickbox-Champ Ibrahim Karakoc (links) aus Landsberg für das vorzeitige Aus im K1-Kampf gegen Reinhard Haller. Foto: Krivec

Anlässlich der Mettler Fight Night im Kampfsport-Zentrum Schmid (KZS) hat Ibrahim Karakoc, Trainer von Kickboxen Landsberg und Europameister der Internationales Sport Karate Association (ISKA), kürzlichen seinen zweiten Kampf nach K1-Regeln bestritten – mit Erfolg. Er entließ seinen Gegner Reinhard Haller in der erste Runde nach technischem K.o. aus dem Ring.

Neben klassischen Kickboxtechniken sind bei K1 auch der Einsatz von Kniestößen und Tritte gegen die Beine des Gegners, sogenannte Lowkicks, erlaubt. Nicht zuletzt wegen seiner kürzlichen Niederlage im Zirkus Krone (der KREISBOTE berichtete) fieberte Karakoc dem Wettstreit hochmotiviert entgegen. „Aus meinen Fehlern habe ich die entsprechenden Lehren gezogen“, erklärte der Landsberger vorab. Und auf Rat seines Coaches Mouhamed Yacoubou preschte er sofort nach Ertönen des Ringgongs vor. Als Vertreter der Region und des gastgebenden KZS hatte Reinhard Haller das Publikum geschlossen hinter sich: Ibrahim Karakoc wich den gefürchteten Lowkicks mit flinken Bewegungen aus und landete eigene Treffer. Nach einer Haken-Kombination zog sich der Gegner einen Cut (Platzwunde) unter dem rechten Auge zu, der sich bereits im Laufe der ersten Runde weiter öffnete. Schließlich musste der Kampf abgebrochen werden. Technischer K.o. lautete das Urteil. Damit ist der Meister aus der Lechstadt bestens vorbereitet für seinen nächsten Titelkampf in Augsburg: „Der K1-Fight in Oberaichen bei Stuttgart diente nur als Vorbereitung, ab jetzt wird ein spezielles Trainingsprogramm durchgezogen“, kündigte der Champ an.

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