Aufs richtige Pferd gesetzt

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Die Staatspreisträger und Klassenbesten (vorne) bei der Freisprechungsfeier: Paul Meier (3. von links), Matthias Paul, Matthias Frühschütz, Maria Theresia Kuhn, Claudia Stadler, Andreas Gebertshammer (von links), Mario Mayr, Tobias Donath, Michael Lechle, Ludwig Mandl, Alexander Doll, Christoph Hundertpfund, Thomas Kinhackl, Andreas Metzger (hintere Reihe, von links). Ihnen allen gratulierten (vorne von links) Klaus Schmalholz (VR-Bank Landsberg-Ammersee) und Roland Böck (Sparkasse Landsberg-Dießen).

Landsberg – Eine neue Generation Auszubildender hat die Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen und ist bei der Abschlussfeier der Staatlichen Berufsschule Landsberg am Freitag feierlich verabschiedet worden. 189 junge Leute waren es diesmal, die freigesprochen wurden.

Die Bank- und Bürokaufleute, Elektroniker, Einzelhändler und Verkäufer, Mechatroniker und Industriemechaniker können optimistisch in ihr Berufsleben starten. „Sie haben auf das richtige Pferd gesetzt“, lobte Jörg Engelmann, der als Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern nach Landsberg gekommen war. „Die Betriebe brauchen Sie als zukünftige Fachkräfte dringend.“ Viele Wege stehen den ehemaligen Berufsschülern nun offen: Sie können – auch ohne Abitur – den Weg an die Hochschule gehen oder sich beruflich weiterbilden. Schulleiter Oswald Kurr rief seine ehemaligen Schüler dazu auf, sich bei aller Karriere-Orientierung auch auf die Menschlichkeit zu besinnen und „etwas zu geben, ohne sofort wieder etwas haben zu wollen“. Kurr selbst bekam an diesem Abend eine Urkunde, die sein Haus als „Ausbildungs-Ass“ ausweist. Dies ist eine von drei Auszeichnungen, die der Landsberger Berufsschule gemeinsam mit der Kfz-Innung für die Ausbildungsinitiative „Abi und Auto“ verliehen wurde. 

Gute Investition 

Für den Landkreis gratulierte Landrat Walter Eichner den Absolventen zur bestandenen Prüfung, als Vertreter der regio­- nalen Wirtschaft sprach Vorstand Klaus Schmalholz von der VR-Bank Landsberg-Ammersee, die seit Jahren einen Bestenpreis für die erfolgreichsten Absolventen stiftet. Er sei froh über die leistungsfähigen beruflichen Schulen in der Lechstadt, so Schmalholz. „Jeder Euro, der aus der Landkreis-Kasse hierher geflossen ist, war eine gute Investition.“ Staatspreise, Bestenpreise und Buch-Gutscheine des Landkreises gab es diesmal für 15 Absolventen, von denen einige sogar die Traumnote 1,0 geschafft hatten. Moderiert wurde die Abschlussfeier von Franciska Förstle und Michael Schneider, für den musikalischen Rahmen sorgte die Band Do not disturb.

Ulrike Osman

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