In der Fremde läuft’s

Machten es zum Schluss noch einmal spannend: Manuel Kirschenhofer und seine Teamkollegen vom Fußball-Landesligisten TSV Landsberg. Foto: Krivec

„Wenn wir es erklären könnten, wir würden es sofort abstellen“: Die derzeitige Heimschwäche der Fußballer des TSV Landsberg macht auch Abteilungsleiter Sepp Hintermeier ein wenig ratlos. Doch immerhin gab es am vergangenen Wochenende die Kehrseite der Medaille zu sehen: Auf fremden Plätzen trumpfen die Kresin-Schützlinge regelmäßig auf. Mit 4:3 (3:1) behielt man bei der TSG Thannhausen die Oberhand und kam lediglich in den Schlussminuten noch einmal in Bedrängnis.

„Vielleicht sind es einfach Unkonzentriertheiten, vielleicht fehlt es auch beim einen oder anderen körperlich, ich weiß auch nicht, warum wir da noch so in Schwierigkeiten gekommen sind“, rätselt Hintermeier. Wirklich bedrohlich wurde es zwar nicht mehr, weil nach dem dritten Thannhausener Treffer der Schlusspfiff folgte, doch Sven Kresin, der schon in der Halbzeit vor Überheblichkeit gewarnt hatte, dürfte der Schlendrian gar nicht gefallen haben. Dominierender TSV Zumal das Ergebnis die eigentlich souveräne Vorstellung seiner Mannschaft nicht wirklich widerspiegelt. Schon nach zehn Minuten hatte Salemovic zum 1:0 für Strohhofer vorgelegt, das 2:0 besorgte der feine Techniker in der 18. Minute dann selbst. Mit der ersten Chance kam Thannhausen nach 26 Minuten zum 2:1 durch Micheler, doch mit seinem zweiten Treffer stellte Salemovic den 3:1-Pausenstand her. Hintermeier: „Auswärts kommt unsere Offensive derzeit einfach besser zum Tragen. Wir haben absolut dominiert, Thannhausen war damit noch gut bedient, es hätte auch noch deutlicher sein können.“ Ohne Spielertrainer Spätestens mit dem 4:1 durch Bonfert (71.) schien alles klar zu sein, doch die beiden Tore von Cantürk in der 88. durch Elfmeter und in der 89. brachten noch einmal unnötig Spannung in die Partie. Immerhin haben die Landsberger damit bewiesen, dass sie auch ohne ihren Spielertrainer gewinnen können. Erstmals seit seiner Verpflichtung stand Kresin nicht auf dem Platz, sondern coachte von der Seitenlinie aus. Grund war eine Knieverletzung. Ob diese auch einen Einsatz am kommenden Wochenende gegen Unterföhring (Hintermeier: „Sicher eine der stärkeren Mannschaften der Landesliga“) verhindert, sollte sich erst im Laufe der Woche bei weiteren Untersuchungen herausstellen. Diesmal stehen die Chancen auf einen Heimsieg nach dem Gesetz der Serie wieder besser: Um 15 Uhr ist am Samstag Anpfiff, allerdings nicht im Sportzentrum, sondern im Hacker-Sportpark. Und da ist man in dieser Saison noch ungeschlagen. „Und wir wollen endlich wieder einmal ein Heimspiel gewinnen", gibt der Abteilungsleiter die Richtung vor.

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