Friedlich gegen Braun - Landsberger gründen Bürgerbündnis für gewaltfreien Widerstand

Zu einem „Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus für einen gewaltfreien Widerstand in Landsberg“ haben sich rund 40 Leute am Samstag im Jugendzentrum zusammengeschlossen. Friedlich, ohne Gewalt, erarbeiten sie Möglichkeiten, die zeigen, dass Landsberg nicht braun ist.

Hintergrund für das Bündnis ist der geplante Aufmarsch von Rechtsextremen am 29. November, der aber vom Landratsamt nicht genehmigt wurde. „Jeder, der gegen Rechte ist, soll sich bei uns wiederfinden“, erklärt Moritz Hartmann, Vorsitzender des Kreisjugendrings Landsberg, der das Gründungstreffen moderiert hatte. Gekommen waren Jugendliche und Erwachsene aus verschiedenen Organisationen, zum Beispiel vom Jugendbeirat und aus dem Stadtrat. Konkret wurden dabei vier Arbeitsgemeinschaften aufgestellt, die sich mit verschiedenen Mitteln den Rechten zur Wehr setzen wollen. Eine AG wird Aufklärung unter die Bürger bringen, über die geplante Demo der Rechten. Mit „Verhüllungsaktionen“ in der Altstadt will eine andere Gruppe den Rechten die Altstadtkulisse mit Bannern und Plakaten verderben. AG 3 plant eine eventuelle Gegendemonstration. Was juristisch machbar ist bei rechter Gefahr, wird von Gruppe vier erarbeitet. Hartmann wünscht sich schon jetzt, dass das Bündnis längerfristig und nicht nur aktuell, wo rechte Gruppierungen demonstrativ auftreten wollen, bestehen bleibt und diesen Paroli bietet. Dem Treffen am Samstag war eine große Versammlung von etwa 150 Bürgern vorausgegangen, bei dem vor allem Jugendliche anwesend waren.

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