Tempo 30-Debatte in Kaufering:

Entscheidung muss her

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Ob Iglinger Straße und Dr.-Gerbl-Straße künftig Teil einer Tempo 30-Zone sind, muss der Kauferinger Marktgemeinderat bis spätestens September entscheiden.

Kaufering – In Sachen Tempo 30 in Kaufering drückt jetzt das Landratsamt aufs Gas: Bis September muss sich der Marktgemeinderat zu einem neuen Geschwindigkeitskonzept durchringen. „Wir wollen klare Verhältnisse“, sagt Landratsamt-Pressesprecher Wolfgang Müller.

Schließlich, so Müller weiter, lägen die Fakten längst auf dem Tisch. Dennoch führte die Mitte Juli abgehaltene Gemeinderatssitzung selbst nach drei Stunden zu keinem Ergebnis: Variante 1, einzelne Straßen von der Zone 30-Regelung zu befreien, wurde in der Sitzung ebenso abgelehnt wie ein zweiter Beschlussvorschlag. Dieser hätte die flächendeckende Einführung von Tempo 30 bedeutet, wie es auch im Verkehrskonzept von 2013 vorgesehen war.

Das damals aufgestellte Konzept war der Auslöser, warum Bürgermeister Erich ­Püttner (UBV) mit einem Arbeitskreis erste 30er-Zonen umsetzte. Bei einem Kaliber, wie es Kaufering mit seinen 10.000 Einwohnern ist, sei die Einführung von 30er-Zonen aber kein „Geschäft der laufenden Verwaltung mehr“, zitiert Müller die Ansicht des Landratsamtes. Deshalb könne nur der Marktgemeinderat mit seinem Votum 30er-Zonen festlegen.

Bis zur nächsten Zusammenkunft im September haben die Räte Zeit, sich ihre Meinung zu bilden. Dann muss endgültig abgestimmt werden.

Marco Tobisch

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