Und das im "Jahr der Biene":

Der Amtsschimmel lässt das Wiehern auf der Bienenweide

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Da soll’s in mehreren Wochen richtig blühen: An der Leonhardskapelle bei Asch ist eine Bienenweide angelegt worden.

Asch – Grad noch mal herumgekommen ist die Gemeinde Fuchstal um den Antrag auf denkmalschutzrechtliche Erlaubnis beim Vorhaben, an der Leonhardskapelle nördlich von Asch eine Bienenweide anzulegen. Inzwischen ist diese Wiese zwischen den Obstbäumen und dem Kleinod angelegt worden.

Nach dem Beginn der Arbei­ten hatte das Landsberger Landratsamt einen Stopp angeordnet. Nach denkmalfachlicher Auffassung handelt es sich durchaus und grundsätzlich um einen erlaubnispflichtigen Eingriff, informierte ein Referatsleiter vom Landesamt für Denkmalpflege (LfD) die Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal. Über den Begriff der „Erdarbeiten“ könne es dabei keine Diskussion geben.

Andererseits kam für den Fall, dass der Abschub beendet ist und nicht weiter abgetieft wird, seitens der Behörde der Vorschlag, dass ein Mitarbeiter des BLfD die Situation begutachtet. Wenn dann noch nicht das Niveau der Grabgruben des Pestfriedhofes an der Leonhardskapelle erreicht sei, könne man auf eine weitere bürokratische Behandlung und damit auf ein Erlaubnisverfahren verzichten, hieß es.

So ist dann auch vorgegangen worden. Falls Hinweise auf die Bestattungen erkennbar gewesen wären, hätte dies fachgerecht dokumentiert werden müssen. Grundlage wäre dann die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis. Dies hätte das Anlegen der Blumenwiese, die im „Jahr der Biene“ erfolgt und für viele Insektenarten gedacht ist, deutlich hinaus geschoben. Nun ist davon auszugehen, dass es dort im Hochsommer und Herbst so richtig aufblüht.

Johannes Jais

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