Jetzt mit Qualitätssiegel:

Fischerwirt mit »Ausgezeichneter Bayerischer Küche«

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Den Preis übergeben haben die Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Angela Inselkammer (links) und die Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (rechts). Mit Stolz in Empfang genommen wurde die Auszeichnung von Sebastian Weiß, Gudridur Weiß-Sigurdardottir und Stefanie Weiß mit Tochter Maja.

Landsberg – Jetzt haben sie es sogar schriftlich. Der Fischerwirt ist mit dem Qualitätssiegel „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ geehrt worden. Der Preis, der vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) verliehen wird, steht für eine authentische bayerische Gastronomie.

„Es gibt einem ein gutes Gefühl, wenn man weiß woher die Lebensmittel kommen“, gibt Sebastian Weiß zu bedenken. Er bereitet zusammen mit seiner Schwester Stefanie Weiß und weiteren Helfern in der Küche das Essen zu. Gute bayerische Küche und Regionalität spielten für das Familienunternehmen schon immer eine wichtige Rolle. Deshalb haben sie auch entschieden, sich beim DEHOGA für die Auszeichnung zu bewerben.

Und die Kontrolleure waren durchaus streng bei ihrer Bewertung. Es wurde nicht nur das Essen an sich getestet, auch das Anrichten, der Service und die Dekoration mussten den kritischen Augen der Prüfer standhalten. Aber an oberster Stelle stand immer, dass die Produkte aus der Region stammen sollten – Fleisch vom hiesigen Metzger, Kartoffeln vom Bauern aus dem Landkreis. Sebastian Weiß erzählt,dass es für das Wasser aus der Flasche sogar einen Punktabzug gab. Das war nämlich nicht aus Bayern.

Wasser hin oder her. Für die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel hat es trotzdem gereicht. Und das hat der Fischerwirt vor allem seinen eigenen Ansprüchen an die Küche zu verdanken. Gudridur Weiß, den meisten besser bekannt als Gurry, spricht sogar von einer „inneren Überzeugung“, die hinter der Regionalität stecke. Stefanie Weiß ergänzt, „einfach, aber qualitativ hochwertig“ soll das Essen sein.

Alle drei sind sich einig, dass es wichtig ist, den Gästen etwas über die Lebensmittel erzählen zu können. Bei frittierten Pommes oder einem panierten Schnitzel könne man nie mit Sicherheit sagen, was drin ist: „Wenn ich statt Pommes einen Kartoffelsalat als Beilage anbiete, weiß ich genau, woher die Kartoffeln kommen. Ich habe sie vom Bauern in der Nähe gekauft, selbst geschält und zubereitet“, erklärt Sebastian Weiß.

Für die Gäste sei die Auszeichnung auch wichtig, meint Stefanie Weiß. „Es steht halt nicht groß über dem Eingang: regionale Küche.“ Deshalb könnten sie mit dem Siegel die Gäste darauf aufmerksam machen. Aus diesem Grund findet die Urkunde auch bald ihren Platz an der Wand der Gaststätte.

Der Fischerwirt ist übrigens nicht der einzige Betrieb im Landkreis, der gewürdigt wurde. Auch der Metzgerwirt in Hurlach hat das Siegel erhalten.

sn

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