Mit Gebäude 3 geht’s los – Förderzentrum Landsberg wird saniert

Die Sanierung des Gebäudes 3 des Sonderpädagogischen Förderzentrums in der Isidor-Hipper-Straße soll laut jüngstem Beschluss des Kreistages schnellstmöglich beginnen. 1,65 Millionen Kosten sind dafür angesetzt. Dem Sanierungsvorhaben, das im Rahmen des Konjunkturpaketes II erfolgt, hatte zuvor schon der Kreisausschuss zugestimmt. Einverstanden erklärten sich die Mitglieder des Kreistages auch mit der darüber hinaus gehenden Generalsanierung der Einrichtung. Hierfür legten sie eine Kostenobergrenze von zunächst 2,3 Millionen Euro fest.

Endgültig wird über die Ausgaben entschieden, wenn die Entwurfsplanung steht und geklärt ist, ob das Gebäude 2 Ost durch einen Neubau ersetzt werden kann. Neues gibt es auch in personeller Hinsicht beim Förderzentrum: Nachdem Rektor Norbert Steinhardt verabschiedet wurde, ist seit 1. August Monika Jakoby-Mittermaier Schulleiterin des SFZ. Sie war zuvor Konrektorin an der Cäcilienschule in Fürstenfeldbruck. Der Kostenrahmen für die Sanierung des Gebäudes 3 wurde im Kreistag noch einmal aufgestockt – zunächst waren 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Von dem nun 1,65-Millionen-Betrag werden die Fassaden saniert, die Fenster ausgetauscht und der nicht unterkellerte Bauteil erhält eine Wärmedämmung der Untergeschossdecke. Generalsanierung Der Aufzugseinbau, der zunächst auch mit Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert werden sollte, wird im Rahmen der Generalsanierung erfolgen. Denn dort sei eine höhere Förderung zu erwarten. Da es aber nur wenig Sinn machen würde, nur das Gebäude 3 energetisch zu ertüchtigen und die anderen Gebäudeteile außer Acht zu lassen, wie es in der Keisverwaltung heißt, stehen auch Generalsanierungsmaßnahmen beim Sonderpädagogischen Förderzentrum bevor. Das betrifft die Gebäude 1 und 2. Hier müssten die Fassaden gedämmt werden und die Fenster teilweise erneuert werden. Notwendig sei hier unter anderem auch die Stahlglaskonstruktion des Gebäudes 2 Ost auszutauschen, das Dach vom Gebäude 2 zu sanieren und dessen Untergeschossdecken zu dämmen. Bei den Gebäuden 1, 2 und 4 ist darüber hinaus angedacht, die Untergeschosswände zu dämmen. In Planung ist weiterhin, Aufzugsanlagen in die Schulteile einzubauen und die Brandmeldeanlage zu ergänzen. Entschieden wird derzeit noch, ob sich die Sanierung von Gebäude 2 Ost tatsächlich lohnt oder ob ein Neubau sinnvoller ist. Die 2,3 Millionen seien daher bisher nur eine erste grobe Kostenannahme, heißt es ausdrücklich in der Beschlussvorlage. Kein Neubau Bedingung für die Sanierungsmaßnahmen ist, dass die SFZ-Gebäude langfristig bestehen bleiben – in jetziger Struktur und heutigem Zuschnitt. Kleine Veränderungen, also Umbauten, die im Rahmen bleiben, schließe das aber nicht aus, war im Mai im Kreisausschuss dazu erklärt worden. Grundsätzlich jedoch müssten die Gebäude der Schule mit den heutigen Grundrissen bestehen bleiben. Ein Neubau an einem anderen Standort sei dann nicht mehr möglich, da die getätigten Ausgaben erst wieder abgeschrieben werden müssen, so Kreiskämmerer Jürgen Felbinger.

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