Mit gut gefülltem Rucksack – Mittlere Reife an der Johann-Winklhofer-Realschule: 37 Mal eine 1 vor dem Komma

Tolle Leistung: 37 Absolventen der Johann-Winklhofer-Realschule (JWR) haben die Mittlere Reife mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen. Und aus den üblichen drei Schulbesten wurden heuer gleich vier. Sie und weitere 185 Schüler nahmen am Freitag ihre Ab­schluss­zeugnisse entgegen. Der Jahrgang sei ein besonders erfolgreicher, lobte Rektor Martin Sulzenbacher.

Stephanie Heckenroth und Nicole Schenk teilen sich den ersten Platz mit einem Schnitt von je 1,09, knapp gefolgt von Anna van Halsema mit 1,10 und Ada Zimmermann mit 1,16. Viele der Abschlussschüler hatten das Angebot einiger Lehrer wahrgenommen, sich in den Ferien gemeinsam auf die Prüfungen vorzubereiten. Für Sulzenbacher war es die erste Zeugnisverleihung in seiner Position als Rektor der JWR. Aber auch für das angestammte Kollegium sei die Abschlussfeier nicht „business as usual“, sondern „ein Abschied, der manche durchaus traurig stimmt“. Ihren Absolventen gebe die JWR „einen guten Rucksack“ aus allgemeinem und berufsorientiertem Wissen, aber auch Sozialkompetenzen wie Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft und Toleranz mit auf den Weg. Damit seien die jungen Leute gut gerüstet für den weiteren Bildungsweg oder den Einstieg ins Berufsleben – dies, obwohl man sie in „eine graue Landschaft mit einigen düsteren Wolken“ entlasse. Aber schließlich sei noch für keine Generation die Perspektive jemals völlig wolkenlos gewesen. „Und trotzdem hat noch jeder seinen Lebens­- weg gefunden.“ Norbert Kreuzer, im vergangenen Jahr noch selbst Rektor der JWR, erschien in diesem Jahr in seiner Funktion als zweiter Bürgermeister der Stadt und als Kreisrat in Vertretung für Landrat Walter Eichner. Er gab seinen ehemaligen Schützlingen mit auf den Weg, allen Herausforderungen der Zukunft mit Zuversicht und Selbstvertrauen zu be­- geg­nen. Die Schüler hätten gelernt, sich selbst ein Urteil zu bilden und auch Selbstkritik zu üben. Sie wüssten, dass menschliches Handeln immer fehlbar ist. „Sich selbst über die Schulter schauen zu können ist auch im weiteren Leben wichtig“, verdeutlichte Kreuzer. Elternbeiratsvorsitzende Anita Sanktjohanser sprach die Gefühle vieler Eltern aus: Diese seien stolz und glücklich, froh, den Nachwuchs motiviert und angetrieben zu haben, „auch wenn wir uns manchmal die Haare gerauft haben“. Anschließend nahmen die auf sieben Klassen verteilten Absolventen ihre Zeugnisse entgegen. Für die Klassenbesten gab es Auszeichnungen der Sparkasse Landsberg und der VR Bank. Die vier Schulbesten beschenkte Manfred Binder, Vorstand der Landsberg-Ammersee Bank, stellvertretend für den Verband der Raiffeisenbanken im Landkreis mit einem Einkaufsgutschein. Alle Einser-Absolventen erhielten darüber hinaus auch einen Gutschein vom Landkreis. Für die musikalische Umrahmung sorgte die JWR-Schulband. 

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