Rewe kann jetzt starten

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Elf Monate müssen sich die Uttinger Bürger noch bis zur lang ersehnten Eröffnung des REWE-Marktes an der Dießener Straße gedulden.

Utting – Knapp elf Monate noch, dann eröffnet voraussichtlich rechtzeitig zum Jahresendgeschäft 2016 der Vollsortimenter REWE an der Dießener Straße 29 seine Pforten. Nachdem der Gemeinderat jetzt das Umbaukonzept des bestehenden Gebäudes und früheren Tengelmann-Marktes einstimmig durchgewunken hat, soll nun zügig mit den Arbeiten begonnen werden.

Gemeinderätin Renate Standfest (GAL) meinte süffisant zur Aufhübschung der „städtebaulichen Katastrophe“ (Bürgermeister Josef Lutzenberger im August): „Aus einer Kuh wird kein Rennpferd. Aber es ist besser, das Bestandsgebäude umzugestalten als draußen auf der grünen Wiese zu bauen und eine große Fläche zu versiegeln.“

Architekt Edgar Bürger erhielt uneingeschränkte Zustimmung für seinen Entwurf, der das optimal Mögliche aus dem Gebäudeklotz macht. Allein die Optik soll viel ansprechender werden mit begrünten Fassaden (Wilder Wein und Efeu) und dezenter Reklamebeschilderung. Eine Buchenhecke wird die Straße vom Parkplatz mit 50 Stellplätzen abgrenzen. Dazu kommen 27 weitere Parkplätze im Obergeschoss, erreichbar über eine noch zu bauende Zufahrtsrampe. Die Warenanlieferung von der verkehrsreichen Staatsstraße aus in das untergeschossige Lager erfolgt über eine separate Zufahrt mit Schranke an die Rückseite des Gebäudes.

Die Verkaufsfläche des neuen REWE-Marktes wird knapp 1100 Quadratmeter betragen. Dazu kommt mit eigenem Zugang ein Backshop mit Café-Bereich von rund 100 Quadratmeter. Über einen Windfang können die Uttinger hier künftig auch an Sonn- und Feiertagen frische Semmeln und Gebäck kaufen.

Mit Zisterne

Wohlwollend nahmen die Uttinger Gemeinderatsmitglieder zur Kenntnis, dass man auch die Gebäudeenergetik positiv verändern möchte. Die Ölheizung fliegt raus und stattdessen wird mit der Abwärme aus der Kühlung beheizt. Wegen der Niederschlagsversickerung und einer eventuellen Hochwasserlage am Mühlbach wird auf Anraten des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim am rückwärtigen Teil des Gebäudes eine Zisterne mit einem Puffervolumen von 150 Kubikmetern gebaut.

Dieter Roettig

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