Gemeinsam für die Jugend

Neue Wege wollen vier Vereine gemeinsam im Bereich des Volleyball-Nachwuchses beschreiten: Da sie die Jugendarbeit nicht allein zufriedenstellend bewerkstelligen können haben die Volleyballer aus Hurlach, Kaufering, Weil, Penzing und Landsberg kürzlich eine Fördergemeinschaft zur Koordination der Jugendarbeit gegründet.

Die Hauptinitiatoren sind sich sicher, dass das erste Jahr dieser Kooperation schon erste Erfolge erzielt und damit für die Zukunft noch stärker greifen wird. Gerd Schmid, Chef der Volleyballabteilung im TSV Landsberg, einer der Mitbegründer und Vordenker dieser Kooperation ist zuversichtlich, dass „in allen Vereinen nur noch Trainer einige- setzt werden, die das Augenmaß auf die gemeinsame Arbeit setzen und nicht das Gartenzaundenken haben.“ Volleyball sei eine Lebenseinstellung und habe mit dem alleinigen Vereinsdenken nichts mehr zu tun. Schmid weiter: „Wenn Hurlach etwa eine gute B-Jugend hat, dann müssen wir aus Landsberg und den umliegenden Vereinen dies unterstützen und dürfen nicht dagegen arbeiten. Dafür haben wir eine C-Jugend installiert und kooperieren mittlerweile mit Kaufering.“ Eine willkommene Gelegenheit, weitere Kontakte zu knüpfen, sieht der TSV-Abteilungsleiter auf dem eigenen Terrain, im Hacker Pschorr-Park in Landsberg, aus: „Wenn wir uns alle im Sommer dort treffen, dann ist das doch die beste Basis für die gemeinsame Jugendarbeit.“ Wenn alle für die gemeinsame Sache arbeiten, dann sei es zukünftig denkbar, dass auch Volleyballspieler aus dem Raum Landsberg zum Bundestützpunkt nach Kempfenhausen vermittelt werden können und dort eine Perspektive erhalten Für Fragen zu der Fördergemeinschaft steht Gerd Schmid unter Telefon 0172/8374000 zur Verfügung. Die Ansprechpartner in den anderen drei Vereinen sind: Sabine Gehrlich für Hurlach, Tete Mitterwallner für Kaufering und Andrea Peter für Penzing. 2. Bundesliga zu Gast In der Isidor-Hipper-Straße in Landsberg fand kürzlich trug der VCO Kempfenhausen kürzlich ein 2. Bundesliga-Heimspiel gegen TV Rottenburg II aus, um den Volleyballsport polulärer zu machen. Es war bereits das vierte innerhalb eines Jahre in der Lechstadt und an jedem Spieltag waren 80 bis 150 Zuschauer dabei und konnten sich selbst von der Jugendarbeit des Stützpunktes in Kempfenhausen ein Bild machen. Urgestein und Vater vieler Volleyballtrainer, Peter Meyndt, sorgt mit seiner Jugendarbeit für den idealen Einstieg in den Profibereich. Der Kempfenhausener Club hat als einer von vier Bundesstützpunkten das vorrangige Ziel, Jugendliche über vier Jahre hinweg zu Nationalspielern zu entwickeln. Kempfenhausen hat in Landsberg zwar wieder eine 2:3-Niederlage einstecken müssen, konnte aber über 112 Minuten sehenswerten und interessanten Volleyballsport bieten. Der Kampf wurde im fünften Satz mit 17:19 zugunsten des Tabellenzweiten TV Rottenburg entschieden. Das Spiel hat nach Anischt von Gerd Schmid bestätigt, wie wichtig die Jugendarbeit ist. In Ergänzung dazu wurde für die nächste Saison die Austragung von zwei Spieltagen in Aussicht gestellt und eine weitere Kooperation beschlossen. Als Dank für die Austragung von vier Heimspielen in dieser Saison überreichten die Verantwortlichen von Kempfenhausen einen neuen Volleyball im Wert von 90 Euro.

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