Gesteigert, aber dennoch verloren

Wie schon gegen Kirchheim-Anzing (Bild) zogen die TSV-Handballer um Pascal Müller (Mitte) nun auch gegen Immenstadt den Kürzeren. Foto: Krivec

Es hat wieder nicht gereicht: Trotz einer starken kämpferischen Leistung unterlagen die Landsberger Handballer beim TV Immenstadt mit 23:26 (10:13). Die Gastgeber wahrten damit abermals ihren Heimnimbus, mussten sie doch in der letzten Saison gerade einmal ein Unentschieden zu Hause hinnehmen.

In der hochklassigen, kampfbetonten Partie hatte der TSV Landsberg den besseren Start. die Gäste gingen in Führung und lagen auch bis zur 9. Minute noch vorn (4:3), ehe die Gastgeber ausglichen. Die Partie verlief nun offen, Immenstadt legte einen vor und Landsberg glich wieder aus (9:9/23.). Erst zur Pause hin verwerteten die Gastgeber ihr Chancen immer besser und konnten so mit einer 10:13-Führung in die Kabine gehen. Chancen nicht genutzt Auch in der zweiten Hälfte nutzten die Landsberger ihre Chancen zu wenig, und die Gastgeber dagegen bauten den Vorsprung auf vier Tore aus. Aber aus der stabilen Abwehr heraus begann man sich wieder heranzuarbeiten (15:16/38.). Dann zog Immenstadt mit Treffern ihres starken Rückraums wieder davon. Die Landsberger Moral war jedoch intakt und so war man kurz darauf wieder auf ein Tor dran. Der Ausgleichstreffer wollte aber einfach nicht gelingen (18:19/47.). Man hatte jetzt den gegnerischen Angriff eigentlich gut im Griff, nur brachte man selbst den Ball zu selten auf der anderen Seite im Tor unter. So konnte Immenstadt seinen Vorsprung wieder ausbauen (20:25/53.). Aber auch jetzt verkürzten die Landsberger abermals auf drei Tore und die Partie schien noch mal zu kippen. Immenstadt versuchte mit einer Auszeit (56.) den Spielfluss des Gäste zu stoppen, musste jedoch trotzdem noch drei hochkarätige Landsberger Chancen hinnehmen, die diese aber ungenutzt ließen. So kam es nicht zum in Reichweite liegenden Ausgleich und es blieb beim 23:26-Endstand. „Die Mannschaft hat sich heute mit großen kämpferischen Einsatz und hoher Moral präsentiert. Das war eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Spiel“, war der Landsberger Trainer Hubert Müller nach dem Spiel gar nicht so unzufrieden. „Mit einer besseren Chancenverwertung wäre hier auf jeden Fall mehr drin gewesen. Aber wir wissen natürlich auch, dass hier nicht so einfach zu gewinnen ist. Das werden auch noch andere feststellen.“ Nun gegen Aufsteiger Im nächsten Heimspiel am Samstag um 16 Uhr im Sportzentrum gilt es nun gegen den Aufsteiger TV-München-Ost zu punkten um nicht in der unteren Tabellenhälfte stecken zu bleiben. Mit der in Immenstadt gezeigten Einstellung sollte das zu schaffen sein. TSV Landsberg: Messner, Stark, Bartl (4/3), Eisen (2), Friedrich (2), Lerch (6), Neubauer (2), M. Müller (3), R. Müller (2), P. Müller (1), Götsch, Schmid, Schubert (1), R. Schwirkmann.

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