Parkautomaten für die Mühlstraße?

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Geschäftsleute und der Gewerbeverband haben dem Bauausschuss Vorschläge zur Gestaltung von Begrünung und Sitzflächen entlang der Mühlstraße unterbreitet.

Dießen – Ob Kunst am Bau oder Wasserrad – Ideen zur zukünftigen Ausgestaltung und Nutzung des Sanierungsgebiets Mühlstraße gibt es viele, und sie halten Bauausschuss und Gemeinderat auf Trab. Zur jüngsten Sitzung lag dem Bauausschuss ein Gemeinschaftsantrag des Gewerbeverbands und der Geschäftsleute aus der Mühlstraße vor. Die Themen: Parkraumbewirtschaftung, Werbeflächen, Begrünung und Bestuhlung.

Die Parkraumbewirtschaftung, so der Wunsch der Antragsteller, soll nach Fertig- stellung in der verkehrsberuhigten Mühlstraße, sowie in Teilen der Bahnhofsstraße und der Fischerei, mit Parktickets erfolgen. Die maximale Parkzeit soll zwei Stunden betragen, wovon die erste halbe Stunde frei sein soll. E

ine markierte Linie, maximal 1,20 Meter vor den Geschäftshäusern, die Raum schaffen soll um Waren werbewirksam zu präsentieren und Sitzplätze oder Stehtische zum Verweilen anbieten zu können, steht ebenso auf der Wunschliste wie eine Grünordnung, deren Umsetzung durch die Gemeinde erfolgen soll. 

Geschäftsleute und Privatpersonen, so die Antragsteller, hätten sich allerdings schon bereit erklärt, „in Teilen die Grünpflege als Paten zu übernehmen“. Die Grünordnung, so Bürgermeister Herbert Kirsch, sei bereits Bestandteil der Planung. 

Thema der Stunde sei die Parkraumbewirtschaftung über die sich die Straßenplaner derzeit ebenfalls Gedanken machen. Gesucht werden zum Beispiel geeignete Standorte für drei Parkautomaten. Parallel dazu, so Kirschs Aufruf, sollten sich die Gemeinderatsfraktionen ihrerseits ebenfalls Gedanken über die Art und Weise der Parkraumbewirtschaftung machen und gegebenenfalls Alternativen nennen. Erich Schöpflin (SPD) betonte, dass er zu diesem Thema gerne aktuelle Studien einsehen würde. Er brachte anstatt Parkautomaten die gute alte Parkscheibe ins Gespräch. Diese, so die Kritik von Michael Hofmann (Bayernpartei; 1. Vorsitzender Gewerbeverband), könnte allerdings nach Belieben und kostenlos immer wieder eine halbe Stunde vorgestellt werden. 

Mit Begrünungsmaßnahmen, so Peter Fastl (FW), sollte bis zur Fertigstellung der Mühlstaße gewartet werden. Er schlug zudem vor, darüber nachzudenken, ob und in welcher Höhe die Nutzung von öffentlichem Grund eventuell bezahlt werden sollte. Kirsch räumte allerdings ein, dass dies der Städtebauförderung entgegenwirken könnte, dies müsse vorab geklärt werden.

Ursula Nagl

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