Grüner Beruf fürs Land – Landjugend kürt die besten Auszubildenden

„Grüne Berufe – Wir fürs Land“ – unter diesem Motto ist der Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend ausgetragen worden. 25 Auszubildende aus dem Landkreis Landsberg haben sich dabei mit Teilnehmern aus den Kreisen Dachau und Fürstenfeldbruck im Amt für Landwirtschaft und Forsten in Fürstenfeldbruck gemessen. Insgesamt nahmen in Bayern über 2000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 27 Jahre am Wettbewerb an. Bundesweit beteiligen sich rund 10000 Auszubildende der Landwirtschaft, Hauswirtschaft, Forstwirtschaft und des Weinbaus am Leistungswettbewerb, um ihre beruflichen Kenntnisse in Theorie und Praxis unter Beweis zu stellen.

„Mit dem Wettbewerb zeigen wir, dass die grünen Berufe attraktiv sind“, sagte Leonhard Welzmiller, BBV-Kreisobmann im Kreisverband Landsberg bei der Eröffnung des Kreisentscheids. Er hob hervor: „Unsere Auszubildenden zeigen dabei nicht nur ihre fachlichen Fertigkeiten und ihr technisches Verständnis, sondern beweisen in den Prüfungen auch Sozialkompetenz und Durchsetzungsvermögen.“ Im Rahmen der Ausbildung sei dies ein wichtiger Baustein, um den künftigen Anforderungen als Landwirt gewachsen zu sein. Die 58 Teilnehmer, darunter vier Frauen, mussten vielfältige Aufgaben bewälti- gen: In einer ersten Prüfung wurde das Allgemeinwissen getestet. Es galt insgesamt sieben Aufgaben aus den Bereichen Jugendschutz, Geografie, Grammatik, Politik, Physik, Geschichte und mathematisches Denken zu lösen. Im Anschluss ging es um berufs- theoretische Fragen und Rechnen. So mussten die Teilnehmer Aufgaben aus den Gebieten Bestimmungsaufgabe verschiedener Werkstoffe, Futtermittel und Werkzeuge lösen. Auch wurden Präsentationen zu bestimmten Themen vorgestellt. Dabei hatten die jungen Männer und Frauen erarbeitet, warum sie sich für den Beruf des Landwirtes entschieden haben. Der Prüfungsabschluss war praktisch – von den Teilnehmern war Geschick gefragt: Sie mussten ein abgerissenes Anhängerkabel reparieren. Landsbergs Beste Die drei besten Landsberger beim Kreisentscheid waren Julian Loder, vom Lehrbetrieb Achselschwang, Julia Metzger vom Lehrbetrieb Josef Beyrle, Igling sowie Johannes Asam bei Michael Scheidler vom Gut Hübschenried. Die besten Lehrlinge werden sich am 24. März, bei einem Zwischenentscheid in den sieben bayerischen Bezirken wiedertreffen. Die dabei ermittelten Bezirkssieger treten dann zum zweiten Vorentscheid auf Landesebene am 21. und 22. April in Freising an. Die nächste Stufe ist die Bundesebene, wo die Landessieger ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten beweisen können – beim Bundesentscheid vom 25. bis 29. Mai. In Bayern wird der Berufswettbewerb von Agrarunternehmen, wie der BayWa , dem Sparkassen- und Giroverband, dem Deutschen Landwirtschaftsverlag und durch die Bayerischen Staatsforsten unterstützt. Die Organisation liegt beim Bayerischen Bauernverband, der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung und den berufsbildenden Schulen.

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