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Gemeinderat Denklingen lehnt Anfrage ab

Denklingen sagt Nein zu Freiflächen-Fotovoltaik

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Ein Beispiel für Freiflächenfotovoltaik: die Module zwischen Schongau und Hohenfurch beidseits der Bahnlinie.

Denklingen – Zurückgewiesen haben die Denklinger Gemeinderäte die Anfrage eines Grundstückseigentümers und dessen Landschaftsarchitekten, die zwischen der Bahnlinie Landsberg – Schongau und dem Lustberghof auf einer knapp zwei Hektar großen extensiv genutzten Wiese eine Freiflächen-Fotovoltaikanlage errichten möchten.

Die Begründung dafür ist einfach. Solche Freiflächen-Fotovoltaikanlagen seien „nur noch auf Konversionsflächen zugelassen“, sagte Bürgermeister Andreas Braunegger, als die Gemeinderäte am Mittwochabend tagten. Zur Erklärung: Als Konversionsfläche im Sinne des EEG (Erneuerbare Energien-Gesetz) wird ein Areal bezeichnet, das früher wirtschaftlich, verkehrlich, für Wohnungen oder militärisch genutzt wurde. Ein Beispiel dafür sind ehemalige oder Truppenübungsplätze.

Verweis auf Grundsatzbeschluss 

Die Gemeinde Denklingen verweist in der aktuellen Ablehnung auf einen früheren Grundsatzbeschluss. Bezug genommen wird dabei auf eine Entscheidung des Gremiums aus dem Januar 2012 – unter der früheren Bürgermeisterin Viktoria Horber. 

Die jetzige Anfrage richtete Landschaftsarchitekt Wilhelm Daurer im Februar dieses Jahres an die Gemeinde Denklingen. Der Planer hat sein Büro in Wiedergeltingen bei Buchloe. Er wurde dazu vom Eigentümer des Grundstücks beauftragt. Das ist Martin Bleichner aus Rottenbuch. Ihm gehören die knapp zwei Hektar Grünland, die aus fünf zusammenhängenden Parzellen unterschiedlicher Größe bestehen. 

Das Grundstück befindet sich zwischen der Bahnlinie im Westen und einem kleinen Waldstück bei der Gaststätte Lustberghof im Osten. Entlang der Bahnlinie Landsberg-Schongau gibt es bereits mehrere Freiflächen-Fotovoltaikanlagen. Beispiele dafür sind Anlagen mit solchen Modulen zur Gewinnung von Sonnenenergie auf Unterdießener Flur (nahe der B 17), bei der Kiesgrube in Asch auf Fuchstaler Gemeindegebiet oder in einer Senke zwischen Hohenfurch und Schongau, die sich im Winkel zwischen B 17 und der Bahnlinie befindet. 

Johannes Jais

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