Die gute Laune ist wieder da – Ausmisten des Kaders zeigt offenbar Wirkung

So schnell kann es im Eishockey gehen. Vor Wochen war der EV Landsberg 2000 noch im Tal der Tränen. Eine Niederlage jagte die andere und einige Spieler machten den Eindruck, als würden sie ihr Trikot nur mal so spazierenfahren. Zum Jahreswechsel scheint alles anders.

„Die Stimmung ist so gut wie noch nie“, sagt Trainer Franz-Xaver Ibelherr. Auslöser war das erste Sechs-Punkte-Wochenende an den letzten beiden Spieltagen im alten Jahr. Zuvor hatte der Verein kräftig ausgemistet und, wie im KREISBOTEN berichtet, unter anderem Torhüter Varian Kirst vor die Türe gesetzt. Dafür wurden Paul Caponigri, Peter Holmgren und Torsten Rau geholt. Stimmungskanone Vor allem den Ex-Kaufbeurer Rau scheinen die neuen Mitspieler recht schnell ins Herz geschlossen zu haben. „Er bringt frischen Schwung und gute Laune mit und kennt natürlich die meisten Spieler schon“, freut sich Ibelherr. Über die anderen beiden Akteure sagt der Cheftrainer, dass sie noch etwas „zurückhaltend seien, weil für sie das meiste noch unbekannt ist.“ Von Paul Caponigri wird aber viel erwartet, schließlich gilt er als technisch und läuferisch stark. „Allerdings hat er eben sechs Wochen nicht gespielt und daher konditionelle Rückstände“, erklärt Ibelherr, der zusammen mit Vereinschefin Karin Federl derzeit auf die Euphoriebremse tritt. „Nur weil wir mal zwei Spiele hintereinander gewonnen haben, dürfen die Jungs nicht gleich leichtsinnig werden“, sagt die EVL-Vorsitzende. Auch Karin Federl hofft, dass die neue Mannschaft schnell zusammenwächst und mit den Erfolgen auch wieder die Zuschauer an den Hungerbachweg kommen. Stürmer wollte bleiben Allerdings hat Karin Federl derzeit auch eine große Baustelle zu bewerkstelligen. Der Kanadier Ross McCain sollte zusammen mit Varian Kirst seine Koffer packen. Mündlich habe dessen Rechtsanwalt eine Vertragsauflösung angeboten. Dumm nur, dass der kleine Stürmer selbst davon nichts gewusst hat. „Er hat seinem Anwalt nicht den Auftrag dazu gegeben“, erklärt die EVL-Chefin. McCain selbst beteuert, dass er gerne geblieben wäre. Wie alle Beteiligten aus der Zwickmühle herauskommen ist derzeit völlig offen, zumal die Landsberger ihre letzte Ausländerposition mit Paul Caponigri bereits besetzt haben. Peiting kommt zum Derby Zunächst sind aber ab Freitag alle Augen wieder auf das Sportliche gerichtet. Nach dem Dienstagsspiel gegen Klostersee (nach Redaktionsschluss des KREISBOTEN) kommt zunächst der EC Peiting (20 Uhr). Nicht viel einfacher wird am Sonntag die Auswärtsaufgabe beim EV Füssen.

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