Was Hallensport alles sein kann

Wie sportlich seine Mitglieder sind und das in vielen unterschiedlichen Sparten hat der FSV Eching nun zum ersten Mal bei einem Tag der offenen Tür gezeigt. Seit dem Bau der neuen Sporthalle hat der Verein mit mehreren neugegründeten Sparten das Angebot an Hallensportarten für seine Mitglieder erweitert.

Bei dieser „Sport-Schau“ stellte sich so eine Trampolinabteilung unter der Leitung von Heinrich Wilms und Irene Grunert den rund 200 Zuschauern vor. Von einfachen Sprüngen bei den Anfängern bis zu Wettkampfsprungfolgen (mit Doppelsalto) reichte das Repertoire. In gold-grünen Wettkampfanzügen holten sich diese jungen Echinger besonders viel Applaus. Stolz präsentierten sich ebenso die 20 Mädchen und Jungen der Kindergerätturnen-Abteilung. Die Kinder, die hier trainieren sind zwischen sieben und zehn Jahren alt. Besonderer Blickfang war neben den sportlichen Leistungen die neue rot-schwarze Wettkampfkleidung, die zum ersten Mal getragen wurde. Eindrücke von einer Übungsstunde aus dem Gymnastik-Programm gab es vom Flexibar-Kurs und von Aerobic-Fun. Die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des Flexibar und dessen Wirkung wurde eindrucksvoll von Ute Berger und den Kursteilnehmern dargeboten. Anett Neumann-Drobnik begeisterte mit ihrem Team das Publikum mit ihrer einstudierten Aerobic-Choreografie. Ballett und Hip-Hop Zwei gegensätzliche Bereiche führte die Abteilung Tanzen vor: Die klassische Ballettgruppe von Christel Benzon-Lindell trat mit ersten Übungseinheiten bis zu fortgeschrittenen Darbietungen auf. Dann wurde es richtig modern – mit der seit September aktiven Hip-Hop-Gruppe, bei der 15 Kindern von sechs bis zehn Jahren unter der Leitung von Lena Arnold aktiv sind. Dabei ließen die Hip-Hopper gleich eine ganze Choreografie sehen. Überrascht waren die Zuschauer von der Aufführung der Fußball-Bambinis: Statt des erwarteten Fußballspiels war ein Parcours aufgebaut, bei dem die Kindern spielerisch Konzentration, Koordination und Ausdauer üben sollten. Fußballspielen ist da nur ein kleiner Teil des Trainingsablaufs. So Mancher zeigte sich erstaunt darüber, mit wie viel Mühe und Engagement die Trainer (hier: Franz Pentenrieder) das Training gestalten. Die Cycling-Gruppe des FSV Eching unter Matthias Gloger demonstrierte ihr Können auf dem Rad bei einer „Trainingsfahrt“ zu fetziger Musik. Hatte das Publikum nun schon einiges Neues gesehen, wurde es noch einmal interessant und zwar asiatisch – es gab zwei Auftritte von „außen“ durch eine Karate- und eine Shinkendoschule. Die Ausschnitte aus dem Trainingsprogramm der beiden Kampfkünste begeisterten: Besonders die japanische Schwertkampfkunst Shinkendo sahen viele zum ersten Mal. Mit diesen Darbietungen von unterschiedlichsten Möglichkeiten, Sport zu treiben, hofft der FSV Eching viele Zuschauer inspirieren zu können.

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