Hilti baut weiter an und um

Hilti erweitert die Produktionskapazitäten. Am Standort Kaufering sollen auf 30000 Quadratmetern ein neues Gebäude für die Herstellung von Brandschutzprodukten und Verbunddübeln sowie neue Räume für die 80 Hilti-Auszubildenden entstehen. Umgebaut wird auch der Produktionsraum der Harzfertigung. Dazu erteilte die Gemeinde jetzt ihr Einvernehmen.

„Wir schaffen mit der Erweiterung 200 neue Arbeitsplätze und vergrößern unsere Fertigungstiefe“, erklärte Manfred Deininger, bei Hilti verantwortlich für den Immissionsschutz. Hilti will künftig Kunstharze selbst herstellen, die bisher von auswärts eingekauft wurden. Dagegen regt sich jedoch Besorgnis bei den Kauferingern: Wie Gabriele Triebel (GAL) sagte, seien besonders die Einwohner am Höfle besorgt wegen einer Geruchsbelästigung durch die Harzfertigung – und auch, „dass etwas Furchtbares passiert“. Deininger erwiderte, Lärm und Geruch würden im Gebäude bleiben und dank des Einbaus von Kondensatoren und Filtern nicht nach außen dringen. Eine TÜV-Prüfung der Anlagensicherheit sei positiv ausgefallen. „Das Gutachten bescheinigt uns, dass die Anlage auf dem neusten Stand der Technik und ein sicherer Betrieb gewährleistet ist.“ Unter die Störfallverordnung falle die Harzherstellung nicht. Deininger kündigte an, Hilti werde die Anwohner zu einer Besichtigung der Anlage einladen, um Ängste zu zerstreuen.

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