Und der Himalaja?

Weit weg und sehr hoch hinaus auf einen Achttausender ist es beim Festabend der Alpenvereinssektion Landsberg zum 120. Jubiläum gegangen. Die Bergsteiger Luis Stizinger und Alix von Melle nahmen die Alpenvereinsmitglieder und ihre Gäste bei einem Bildervortrag mit in den Himalaja auf den Berg Nanga Parbat in Pakistan. Vor dem Blick auf vielleicht noch zu erstürmende Gipfel, erinnerten sich die Bergler unter anderem mit ihrem Vorsitzenden Erwin Stolz daran, wie es damals anfing mit ihrer Sektion des Deutschen Alpenvereins.

„Wer sich gern erinnert, lebt zweimal“, erklärte Stolz. Die Vereinsgründung 1889 kurz vor der Jahrhundertwende fiel in eine bewegte Zeit, in der auch der Eiffelturm fertiggestellt und der Kilimandscharo zum ersten Mal bestiegen wurde. Nicht nur die Menschen – zu Beginn gab es keine Frauen im Verein – und deren Ansichten haben sich verglichen mit heute sehr verändert, stellte der Vorsitzende weiter fest. Unverändert sei aber seit 120 Jahren die Liebe zu den Bergen und die Ziele, die die Bergfreunde verfolgen. Stolz bescheinigte den DAV-lern Beständigkeit, Stetigkeit und Konstanz. „Ich wünsche uns die alpine Summe aus Tradition, Fortschritt und Glück.“, schloss er. Den größten Verein im Landkreis, mit derzeit 3839 Mitgliedern, würdigte Landrat Walter Eichner, zum Beispiel für dessen vorbildliche Jugendarbeit, die ein Aushängeschild sei. Mit einem Spende für diese „Arbeit“ unterstützten Eichner und auch die Stadt Landsberg mit Oberbürgermeister Ingo Lehmann dieses Engagement. Lehmann sprach auch den sportlichen Faktor der Alpenvereinssektion an. Die Sektion trage dazu bei, dass ältere Menschen aktiv blieben. Außerdem gab er den Bergfreunden mit auf den Weg: „Sorgen sie dafür, dass in Landsberg auch weiterhin etwas los ist!“ Prächtige Bilder vom neunthöchsten Berg der Erde, dem Nanga Parbat, und interessante Erlebnisse präsentierten dann Stizinger und von Melle.

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