Aufregung am Englischen Garten

Der Hochwasserschutz und die Asbest-Big Bags am Lechufer

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Es ist nicht drin, was draufsteht, in den Big Bags am Englischen Garten.

Landsberg – „Die Bauarbeiten zur Sanierung der Hochwasserschutzmauer am westlichen Lechufer kommen gut voran“, sagt Christian Heilbock. Und beruhigt im nächsten Atemzug: „Es gibt kein asbesthaltiges Material – weder in den Big Bags noch in der alten Mauer.“

Eben diese Big Bags sorgten zuletzt für Aufregung. Im Bereich des Dammbalkenverschlusses der maroden Mauer sollen sie auch während der Baumaßnahmen den Hochwasserschutz gewährleisten. Aufmerksamen Bürgern fiel nun aber auf, dass die Säcke die Aufschrift „Asbest“ tragen. Kann das sein? Es sei nicht drin, was draufsteht, beruhigt Heilbock, die Big Bags seien mit Sand und Erdmaterial befüllt. Die am Bau beteiligte Firma sei auch in der Altlasten­ent­sorgung tätig und habe „aus praktischen Gründen leere, saubere Säcke“ für den temporären Hochwasserschutz genutzt.

Auch beim Mauerbau vor gut 100 Jahren sei kein asbesthaltiges Material verwendet worden, so Heilbrock. Es bestehe somit weder von den Säcken noch von der Mauer eine Gefahr für Passanen und Umwelt.
Toni Schwaiger

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