Mit Leidenschaft und Engagement

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In ihrem hellen und einladenden Büro führt Ariane Feller ausführliche Gespräche mit „ihren“ Paaren, um ein individuelles Konzept zu entwickeln.

Landsberg – Es klingt wie der absolute Traumjob: exklusive Locations, interessante Menschen, Empfänge und Partys. Doch was für das Hochzeitspaar und seine Gäste ein wunderbares Erlebnis ist, bedeutet für die Hochzeitsplanerin Ariane Feller harte Arbeit. Denn nicht nur die diskrete Organisation des Festtages selbst, sondern auch langwierige und zum Teil komplizierte Planungen gehören zu ihrem Arbeitsalltag. Warum sie ihre Tätigkeit gerade deshalb liebt, erzählt sie dem KREISBOTEN.

„Eine Hochzeit zu planen ist eine ganz persönliche Geschichte“, meint Ariane Feller, „es ist wichtig, Ideen zu entwickeln, mit denen sich das Paar identifizieren kann. Dazu muss man herausfinden, was sie selbst wollen, oder oft nur unterbewusst wünschen.“ Daher sei es wichtig, dass sich ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Paar und der Hochzeitsplanerin aufbaue. „Die Chemie muss stimmen, sonst funktioniert es nicht“, betont Ariane Feller. Doch warum beauftragen Paare eine Agentur zur Ausrichtung ihrer Hochzeit? „Es gibt viele, die einfach keine Zeit haben, sich um die wirklich sehr aufwendige Planung zu kümmern“, erklärt Ariane Feller. Andere hingegen seien von dem großen Angebot rund um das Thema „Hochzeit“ überfordert und verunsichert. „Dann ist es meine Aufgabe, die Angebote zu filtern und das rauszusuchen, was zum Paar passt und es glücklich macht. Oft reicht es auch, die Leute zu ermutigen, die Feier so zu gestalten, wie sie selbst es wollen und nicht so, wie es vielleicht andere von ihnen erwarten“. Denn eine unvergessliche Hochzeit müsse nicht zwangsläufig ein Riesenevent sein: „Manchmal ist weniger mehr“.

Manche Paare geben die komplette Planung in die Hand des Profis, manche nur Teilbereiche wie zum Beispiel die Suche nach einer Location. Doch nutzen die meisten das „Rund- um-Sorglos-Paket“: Dann organisiert die Hochzeitsplanerin die Trauung, vermittelt Servicepartner wie Floristen, Schneider, Stylisten, Musiker, Fotografen und und und, schließlich managt sie den Empfang und fungiert als Zeremonienmeister. „Das Hochzeitspaar will schließlich feiern und sich nicht darum kümmern, ob das Essen pünktlich serviert wird“, schmunzelt sie. Die Verantwortung ist groß, schließlich erwarten die Auftraggeber die perfekte Veranstaltung.

Vielseitiger Alltag

Akquise, Messebesuche, Ortsbesichtigungen, Buchhaltung, Organisation, Logistik, viel Erfahrung und Menschenkenntnis, Psychologie, aber auch Kisten schleppen – der Berufsalltag der Hochzeitsplanerin ist vielseitig. „Es ist nicht so einfach, wie viele denken“, meint Ariane Feller, die gerade die Abwechslung liebt. „Du musst leidenschaftlich dabei sein, mit viel Engagement und Liebe, sonst bist du falsch in diesem Beruf.“

Patricia Eckstein

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