Weniger Warten für den Müll

Hofstetten mit neuem Betriebsgebäude

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Schon bei der Eröffnung herrscht reger Betrieb vor dem neuen Gebäude des Abfallwirtschaftszentrums Hofstetten.

Hofstetten – In neuem Gewand ist das Betriebsgebäude des Abfallwirtschaftszentrums (AWZ) am vergangenen Freitag, offiziell, von Landrat Thomas Eichinger (CSU) eröffnet worden. Das neue Gebäude soll den aktuellen Ansprüchen der Kunden und den des Personals entsprechen.

Eineinhalb Jahre dauerte der Bau des neuen Betriebsgebäudes. Errichtet wurde es in zwei Abschnitten. Grund dafür war der parallel laufende Betrieb des AWZ. Dadurch kam es zu verschiedenen Provisorien und Behinderungen, welche die Baukosten anhoben. Am Ende kostete der Neubau über 1,2 Millionen Euro. „Es ist wichtig, wir schätzen das AWZ, denn der Landkreis braucht es“, sagt Eichinger vor der Eröffnung zur Fertigstellung.

Der Sachgebietsleiter der kommunalen Abfallwirtschaft Michael Schindler meint zur Bauphase: „Mit dem Bauverlauf sind wir sehr zufrieden. Es ist bis auf den harten letzten Winter kaum zu Verzögerungen gekommen.“ Der Neubau umfasst nun einen neuen Verwiegebereich, Wetterschutz für Kunden, ein Büro für den Betriebsleiter, einen Serverraum, einen Aufenthalts- und Schulungsraum, Sanitär- und Umkleideräume für männliche und weibliche Mitarbeiter, Kunden- und Behindertentoilette sowie vier kalte Fertiggaragen. Letztere sind Räume in denen Werkzeuge, Geräte und Verkaufswaren wie Müllsäcke und Big-Bags – dies sind beschichtete Taschen für die Entsorgung von Materialien aus Asbest gelagert werden.

Zu den neuen Räumlichkeiten meint Schindler: „Vor allem die 16 Mitarbeiter sind glücklich.“ Sehr geschätzt werde der neue Aufenthaltsraum. So ein Ort existierte im alten Gebäude nicht. Schindler weiter: „Die Kunden sind mit dem Neubau, dank dem WLAN-Hotspot und dem überdachten Wartebereich, ebenfalls sehr zufrieden.“ Er rechne in Zukunft weiterhin mit 50.000 Anlieferungen pro Jahr. „Diese Summe steigt stetig und damit auch die Verarbeitung.“ Aktuell werden in Hofstetten 18.500 Tonnen (t) Haus- und Biomüll umgeladen, 7.000 t Grün- und Gartenabfall verarbeitet und 3.000 t Altholz verbrannt. Außerdem werden über 1.600 t Elektro- und Metallschrott, Papier oder Pappe, Flachglas und Problemstoffe mit Batterien sortiert.

Damit das Abfallwirtschaftszentrum auch in Zukunft die wichtigste Einrichtung der kommunalen Abfallwirtschaft bleibt, sollen weitere Bauprojekte stattfinden. Darunter der Bau einer neuen Problemstoffsammelstelle, eine weitere Unterstellhalle für Wertstoffcontainer und der Sammlung für Elektroschrott und nach Möglichkeit ein Vorhaben den vorhandenen Kompost-Platz zu vergrößern.

Matthias Gschwind

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