Mit dem Horn durch die USA

Gruppenfoto kommt immer gut – die Musiker des Landsberger Blechbläserensembles unter der Leitung von Hans-Günter Schwanzer vor der Cathedral of St. Mary of the Assumption in San Franscisco. Foto: Privat

„Go West!“ hieß es jüngst wieder beim Blechbläserensemble Landsberg, denn der Amerika-Trip stand an. Erste Station der 16-Tage-Tour war San Francisco. Bei Sightseeing, Cable-Car-Fahren oder Burgeressen am Pier 39 mit seinen Robben konnten sich die jungen Musiker aus der Lechstadt ihr individuelles Bild von der vielbesungenen Stadt machen.

Natürlich hatten es sich die Ensemblemitglieder unter der Leitung von Hans-Günter Schwanzer auch zur Aufgabe gemacht, ihre Musik den Amerikanern näherzubringen. So begleiteten sie einen Gottesdienst in der Kathedrale von San Francisco, gaben in San Raphael ein Privatkonzert für eine deutsche Aus­- wandererfamilie und spielten auf dem Union Square mit dem „German Musikverein San Francisco“ eine Serenade. Nach dem Shopping in der Geburtsstadt der Jeans ging die Reise weiter nach Nevada. In vier Vans begab sich die Gruppe auf einen „Roadtrip“ ins Landesinnere. Mit einem Abstecher zum Yosemite National Park führte die Route über Passstraßen, durch Wälder und über eine Schotterpiste durchs mondbeschienene Death Valley. Gegen Mitternacht empfing die Musiker aus Landsberg das Lichtermeer der sündigen Stadt Las Vegas. Hier lockten die Shows in den Casinos und für die wenigen über 21-Jährigen auch der Spieltisch. Höhepunkt war dann der Ausflug zum Grand Canyon. Über den Hoover Dam, vorbei an der monumentalen Pat Tillman Memorial Bridge ging es durch einen Kakteenwald ins Reservat der Hualapai-Indianer. Bei 53 Grad Celsius besichtigten die Lechstädter das gigantische Naturwunder. Nächste Station war Ohio, wo das Ensemble vier erholsame Tage bei Gastfamilien in Landsbergs Partnerstadt Hudson verbrachte. Die Jugendlichen erlebten mit Gastgeschwistern den Schulalltag an der Hudson High School, gaben im Auditorium der Schule zwei Konzerte und feuerten das Footballteam beim abendlichen Match lautstark an. Die Landsberger Musiker erneuerten die Freundschaft zwischen den beiden Städten auch durch ein großes Konzert auf dem Village Green des Ortes, das sogar im örtlichen Fernsehen übertragen wurde. Die Städtepartnerschaft unter dem Motto „A home away from home“ soll auch 2011 weiter wachsen, wenn in Landsberg das Ruethenfest stattfindet. Dazu lud Alexander Wolf, 1. Geschäftsführer der Stadtjugendkapelle, alle Hudsoner herzlich nach Bayern ein. Nach einem emotionalen Abschied von Hudson ging es zum weltgrößten Vergnügungspark Cedar Point, wo atemberaubende Attraktionen begeisterten. Mit Chicago war dann die letzte Station der Reise erreicht. Bei einer Bus- oder Bootstour erwies sich die Metropole am Lake Michigan mit ihrer beeindruckenden Architektur für jeden Mitreisenden als echtes Highlight. Neben vielen Museen, Konzerten und Musicals bot auch das Nachtleben der Jazz-Stadt für jeden Geschmack das Passende. Ein absolutes Kuriosum war das German Brauhaus, ein urbayerisches mitten in Chicago, dessen größtenteils deutschstämmige Kundschaft für drei Stunden auch echte bayerische Blasmusik aus Landsberg zu hören bekam.

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