Im Geschwindigkeitstrichter

Rasant: Tempo 168 statt 60

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Einen traurigen Rekord notierte die Polizei gestern bei der Geschwindigkeitskontrolle auf der B17 bei Hurlach.

Hurlach – Trauriger Rekord: Wo gerade mal 60 Stundenkilometer erlaubt waren, ist ein Autofahrer mit 168 Sachen durch die Radarfalle gerast. Und das kommt ihn nun teuer zu stehen: drei Monate Fahrverbot, Punkte in Flensburg und 1.200 Euro Geldbuße. So geschehen gestern Vormittag an der B17 im Bereich des Parkplatzes Hurlacher Heide.

Dort führten der Gefahrgut­trupp des Polizeipräsidiums Oberbayern, die Polizei aus Landsberg und das Bundesamt für Güterverkehr vormittags eine Kontrolle des Schwerlastverkehrs durch. Zur Sicherung der Kontrollstelle und des anhaltenden Beamten war zuvor ein sogenannter Geschwindigkeitstrichter installiert worden – mit Überholverbot und Reduzierung der Geschwindigkeit auf Tempo 60.

Parallel dazu rückte die Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck mit technischem Gerät an und führte in diesem Bereich Geschwindigkeitskontrollen durch. Laut Polizeisprecher Klaus Eiblmeier gab es bei einem Durchlauf von 2040 Fahrzeugen in drei Stunden immerhin 351 Beanstandungen, 139 Verwarnungen und satte 212 Anzeigen – davon 77 Fahrverbote, weil die Fahrzeuglenker die erlaubten 60 km/h um mehr als 40 überschritten hatten. Den Rekordinhaber und seine Raserkollegen erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Toni Schwaiger

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