BioNtech wird gedeckelt

Impfzentrum Penzing: Boostern mit Moderna

Impfzentrum Penzing Eingang
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Jetzt kommt Moderna dran: Da BioNtech gedeckelt ist, greift man auch im Impfzentrum Penzing vor allem beim Boostern auf Moderna zurück.
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Landkreis/Penzing – Impfstoff wird knapp – aber nur der von BioNtech. Deshalb verwende man für Booster-Impfungen hauptsächlich den Impfstoff des US-Herstellers Moderna, informiert Landratsamts-Pressesprecher Wolfgang Müller.

BioNtech sei auf 1.020 Impfdosen pro Woche und Impfzentrum gedeckelt, so Müller. Allerdings habe die STIKO den Moderna-Stoff auf über 30-Jährige beschränkt, da bei Jüngeren ein geringes Risiko für Herzmuskelentzündungen bestehe. Deshalb verimpfe man in Penzing momentan, insbesondere für die Auffrischungsimpfungen, nahezu ausschließlich Moderna.

Für eine Kreuzimpfung von BioNtech und Moderna sehe auch die Stiko keine Probleme. Neueste Studien zeigten, dass diese sogar besser gegen eine Covid-19-Erkrankung schützen könne. Allerdings führe man die Booster-Impfung frühestens fünf Monate nach der zweiten Impfung.

Damit reagiert Müller auch auf eine Anfrage des KREISBOTEN. Laut Information der Redaktion habe ein Anrufer, der einen Termin zum Boostern machen wollte, am Telefon der Hotline die Information erhalten, dass man frühestens sechs Monate nach dem vollständigen Impfschutz die Auffrischungsimpfung verabreiche. Liege dieser Zweitpunkt erst fünf Monate zurück, schicke man denjenigen wieder weg. Dass Personen weggeschickt wurden, war auch öfter in den Sozialen Medien zu lesen. Man sei bei dem Zeitraum fünf Monate rigoros, so Müller. Denn es gebe ja auch noch über 70-Jährige, bei denen die zweite Impfung länger als sechs Monate her sei und die man zuerst mittels Auffrischungsimpfung schützen wolle.

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