Bisher kein Landkreisbewohner betroffen

Indische Variante im Landkreis Landsberg nachgewiesen

Schild mit Coronavirus-Symbol und Fahne von Indien.
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Im Landkreis Landsberg wurde die Indische Coronavirus-Variante nachgewiesen.
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Landkreis – Eine Person ist nachweislich mit der indischen Variante des Coronavirus infiziert, sechs Kontaktpersonen wurden positiv getestet. Aber keiner der Infizierten lebt im Landkreis Landsberg.

Die offizielle Bezeichnung der sogenannten Indischen Variante ist B.1.617. Nach einem positiven Schnell- und darauffolgenden PCR-Test sei diese Variante bei einer Person im Labor bestätigt worden, informiert das Landratsamt Landsberg. Man habe „sehr schnell“ 15 enge Kontaktpersonen ermittelt, diese „sofort in Quarantäne versetzt und getestet“. Im Laufe der Quarantäne seien sechs weitere Personen positiv getestet worden, die Laborbestätigungen auf die indische Variante stünden allerdings noch aus.

„Keine der bisher betroffenen Personen hatte einen Wohnsitz im Landkreis Landsberg“, informiert Pressesprecher Wolfgang Müller. Alle seien in ihren Heimatlandkreisen in Quarantäne, die dortigen Behörden habe man informiert. Das Gesundheitsamt Landsberg gehe davon aus, dass sich „die Indische Virusmutation im Landkreis nicht weiter ausgebreitet hat“.

Nach Einschätzung des RKI fehlt es noch an gesicherten Erkenntnissen, um die Variante entsprechend der britischen, brasilianischen und südafrikanischen Variante als ‚besorgniserregend‘ einzustufen. Das RKI führt B.1.617 bisher noch als „Variante unter Beobachtung“. Deshalb seien derzeit keine besonderen Maßnahmen erforderlich, so Müller

Das RKI geht davon aus, dass die Variante einen Teil des Infektionsgeschehens in Indien erklärt. Aber auch das Gesundheitssystem sowie Massenveranstaltungen würden zur aktuellen Notlage beitragen.Das Land hatte Anfang des Jahres viele Maßnahmen gelockert. Die Impfbereitschaft in dem Land sei niedrig, Abstandsregeln würden kaum eingehalten.

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