Auf zum Inselbad!

Inselbad Landsberg: 2021 sanieren - 2022 wieder plantschen

+
2021 soll es endlich soweit sein: Dei Stadtwerke Landsberg wollen das Inselbad sanieren.

Landsberg – Noch zwei Sommer bleibt das Inselbad, wie es ist. Im Herbst 2021 soll dann die Sanierung des 48 Jahre alten Freibads starten. Der Verwaltungsrat der Stadtwerke hat in seiner jüngsten Sitzung die Ausschreibung der Generalplanung beschlossen. Damit ist der Startschuss für die Sanierung gefallen. OB Mathias Neuner hofft, dass die Arbeiten zum Start der Badesaison 2022 abgeschlossen werden, sodass keine Schließung wahrend der Sommermonate notwendig wird. Ob das klappt, steht aber noch in den Sternen, denn die notwendigen Arbeiten sind umfangreich.

Christof Lange, kaufmännischer Vorstand der Stadtwerke, zählte bei einem Pressetermin die wichtigsten Maßnahmen auf: Erneuerung der Becken und der Technik, Ertüchtigung oder Erneuerung des Gebäudes. Die grobe Kostenschätzung liegt derzeit bei 7,4 Millionen Euro. Genauere Zahlen wird man erst haben, wenn die Entwurfsplanung vorliegt.

Auch der Vorbereich soll im Zuge der Arbeiten neu gestaltet werden, zumal ja in unmittelbarer Nähe der momentan im Bau befindliche Lechsteg anlanden wird. Es gebe eine Anfrage des Kneipp-Vereins, den Bachlauf vor dem Inselbad für ein Kneipp-Becken zu nutzen, so Neuner. Er halte das für eine „nette Idee“. Die Ausschreibung eines Ideen- und Realisierungswettbewerbs für den Bereich um den östlichen Brückenkopf des Lechstegs hatte der Stadtrat bereits vor einem Jahr beschlossen.

Ein weiteres Projekt auf der Agenda der Stadtwerke ist der Bau eines neuen Brunnens in der Weststadt. Über den genauen Standort hüllten sich Lange und der technische Vorstand Gerald Nübel noch in Schweigen. Erkundigungen in der Nähe der beiden vorhandenen Brunnen hätten jedoch Grundwasservorräte von ausreichender Mächtigkeit ergeben. Im Rahmen eines wasserrechtlichen Verfahrens soll ein neues Schutzgebiet ausgeschrieben werden, Gespräche mit den Besitzern der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen stehen bevor. Im Gegenzug für eine extensivere Bewirtschaftung der Flächen können die Landwirte mit Ausgleichszahlungen rechnen.
Ulrike Osman

Auch interessant

Meistgelesen

Neues Zuhause gesucht: Helfen Sie diesen liebenswerten Vierbeinern!
Neues Zuhause gesucht: Helfen Sie diesen liebenswerten Vierbeinern!
Der Helferverein "Gemeinsam" aus Schondorf feiert sein 25-Jähriges!
Der Helferverein "Gemeinsam" aus Schondorf feiert sein 25-Jähriges!
Seelsorge in Zeiten von Corona
Seelsorge in Zeiten von Corona
LandsAid in Gefahr?
LandsAid in Gefahr?

Kommentare