Zwei Badeunfälle

Asylbewerber ertrinkt im Lech

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Taucher der Wasserwacht fanden heute Vormittag die Leiche eines jungen Mannes im Lech.

Landsberg – Ein 17-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan ist am Samstag vermutlich im Lech ertrunken. Trotz intensiver Suche durch Polizei, Feuerwehr und Wasserwacht stießen Taucher erst heute (Dienstag) vormittag unterhalb des Inselbades auf eine „männliche Leiche“.

Polizeisprecher Franz Kreuzer konnte unmittelbar vor Redaktionschluss des KREISBOTEN nicht bestätigen, dass es sich um den seit Samstagnachmittag vermissten Asylbewerber aus Hurlach handle. Man gehe zwar davon aus, endgültige Klarheit und weitere Details zur Todesursache müsse die Obduktion bringen. Aber: „Es gibt im Moment keine weiteren Vermisstenfälle“, so Kreuzer. Der 17-Jährige war am Samstag mit zwei Freunden im Inselbad und gab um 17 Uhr an, im Lech baden zu wollen. Danach blieb er verschwunden.

Toter am Engelsrieder See

Ein 77-Jähriger aus Marktoberdorf ist am Montag beim Schwimmen im Engelsrieder See ertrunken. Die Polizei geht davon aus, dass „gesundheitliche Probleme“ Ursache dafür waren.

Der Rentner war mit zwei Freunden beim Baden. Gegen 18 Uhr gab er an, sich unwohl zu fühlen und sei zurückgeschwommen, so ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Nur wenige Meter vor dem Ufer sei der 77-Jährige zusammengesackt und habe das Bewusstsein verloren. Seine Lebensgefährtin zog ihn zusammen mit weiteren Badegästen aus dem Wasser. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, die der Notarzt fortsetzte, gelang es nicht, den Mann zu retten; er verstarb noch am Badeort. Die Kripo Fürstenfeldbruck ermittelt.

Toni Schwaiger

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