Nach fast 50 Jahren

Inselbad Landsberg verliert den Sprungturm

Inselbad - Sprunturm wird zersägt
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Mit dem Schneidbrenner „zersägten“ die Handwerker den Sprungturm des Landsberger Inselbades.
  • Toni Schwaiger
    vonToni Schwaiger
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Landsberg – „Kleinere Sprünge machen auch Spaß“, findet man bei den Stadtwerken Landsberg. Und lässt die Handwerker zum Schneidbrenner greifen. Tags darauf ist der Sprungturm des Inselbades Geschichte. Nach fast 50 Jahren. Ein Stück Landsberg landet auf dem Schrottplatz.

„Es ist zwar schade, war aber unvermeidlich. Die Bauwerke waren marode und nicht mehr betriebssicher“, erklärt Reinhard Dippold, Leiter der Bäderbetriebe bei den Stadtwerken. Das Kommunalunternehmen ist unter anderem für den Betrieb des von den Lechstädtern so geliebten Inselbades zuständig. Handwerker hatten zuerst die Plattformen – fünf, drei und einen Meter – abgebaut und dann das Stahlgerüst in Stücke gesägt. Auf diese Weise habe man zumindest den Rasen geschont, der gerade frisch angesät worden sei, so Dippold.

Wie Stadtwerke-Sprecherin Pia Wiedenbruch ausführt, sei eine Sanierung des Sprungturms technisch nicht mehr möglich und ein Neubau angesichts der bevorstehenden Gesamtsanierung des Inselbades zum jetzigen Zeitpunkt nicht sinnvoll gewesen. „Unseren Gästen steht weiterhin ein Ein-Meter-Sprungbrett zur Verfügung“, meint der Bäderleiter und ergänzt: „Auch kleinere Sprünge machen Spaß.“

Sprünge aus drei und fünf Metern sind nicht mehr: Der Inselbad-Sprungturm ist Vergangenheit.

Dippold hofft sehr, dass die Freibadsaison am 1. Juni beginnen kann. „Wir sind startklar und öffnen, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt und wir dürfen.“ Das große Becken ist bereits gefüllt: 2,2 Millionen Liter Wasser sind hineingeflossen.

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