Investor für Marktgemeinde Dießen gefunden

Der Markt Dießen hat einen neuen Investor in Sachen Geothermie gefunden. Zwar wollte Bürgermeister Herbert Kirsch noch keinen Namen nennen, jedoch hätte sich der Gemeinderat einstimmig für diesen entschieden. Dies teilte er auf der jüngsten Bürgerversammlung in Obermühlhausen mit. Laut Bürgermeister Kirsch will die Gemeinde mit dem Partner beim Wirtschaftsministerium einen neuen Antrag für die Aufsuchungserlaubnis stellen.

Wie berichtet, hat aktuell nur die Gemeinde das Erlaubnisrecht, dieses läuft jedoch Ende März aus. Die neue Genehmigung würde dann für die kommenden drei Jahre gelten. Der Rathauschef begründete das Vorgehen der Gemeinde damit, dass es wichtig sei, „dass wir dabei sind und mitreden können“. Der neue Investor wurde im Übrigen aus 13 Unternehmen vom Gemeinderat einstimmig ausgewählt, so der Rathauschef. Als Bedingung für die Zusammenarbeit mit einem Investor hatte Kirsch schon früher ausgeführt, dass die Gemeinde auch eine Wärmeversorgung aus der Geothermie wünscht. Auf der Bürgerversammlung in Obermühlhausen gab es indes keine Nachfragen zur Geothermie, ebenso wenig zu Kirschs Ausführungen über die derzeit gute Finanzlage der Gemeinde. Nachfragen gab es mit Blick auf ein mögliches Einheimischenmodell für Obermühlhausen. Hier signalisierte Kirsch, dass aktuell Gespräche mit einem Grundstücksbesitzer geführt werden: „Sollten wir uns einigen können, wird es für den Ort Obermühlhausen ein Einheimischenmodell geben.“ Der Wurm im Dorfstadl Darüber hinaus lag den Bürgern ihr Dorfstadl am Herzen. Vor allem wegen des vereinzelt festgestellten Holzwurmbefalls und den möglichen Problemen bei der Statik des Dachstuhls. Immerhin würden viele Veranstaltungen in dem Gebäude abgehalten, sagte ein Bürger mit Blick auf die möglicherweise nicht mehr vorhandene Sicherheit. Zumal bei der Gemeinde ein Antrag für eine die Errichtung einer Fotovoltaikanlage auf dem Dach vorliegt. Dazu Kirsch: Bezüglich des Holzwurmbefalls wird ein Kammerjäger beauftragt. Sollte die Fotovoltaikanlage tat- sächlich kommen, ist zudem die Statik des Daches zu überprüfen. Des Weiteren muss das Dach entsprechend verstärkt und verschalt werden, sodass bei einer späteren Isolierung des Daches der Dachaufbau inklusive Fotovoltaikanlage unangetastet bleiben kann. „Diese Kosten übernimmt die Gemeinde jedoch nicht“, so Kirsch. Jedoch signalisierte er, wenn die Dachseite für die Anlage neu eingedeckt wird, dann werde er auch dafür sorgen, dass die andere Seite ebenfalls neue Dachschindeln erhält.

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