Wert liegt bei 15

Inzidenz steigt - aber keine Klinik-Einweisungen

Corona
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Die Inzidenz steigt im Landkreis Landsberg seit Montag wieder an.
  • Susanne Greiner
    VonSusanne Greiner
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Landkreis – Das RKI meldet innerhalb der letzten sieben Tage 18 Personen, die sich nachweislich neu mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Inzidenz im Landkreis Landsberg steigt damit auf 15, seit Montag damit stetig. Dennoch gibt es laut Landratsamt keine Einweisungen in die Klinik. Deutschlandweit sind inzwischen knapp 50 Prozent der Bevölkerung zweimal geimpft - weshalb die Inzidenzwerte und ihre Konsequenzen momentan zur Debatte stehen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden in der ersten Welle von März bis Juni 2020 insgesamt 2.236 Sterbefälle gezählt, die an Covid-19 verstorben sind. Damit ist Covid-19 die dritthäufigste Todesursache während der ersten Welle. Bei weiteren 369 Sterbefällen war Covid-19 zwar nicht unmittelbar todesursächlich, die Personen sind jedoch mit einer Covid-19-Infektion verstorben. Damit sind in Bayern 5,6 Prozent aller Sterbefälle während der ersten Corona-Welle im Jahr 2020 auf Covid-19 als Grundleiden oder als Begleiterkrankung zurückzuführen.

Die Inzidenz steigt heute auf 15. Das RKI meldet seit Pandemiebeginn 4.127 nachweislich Infizierte - zwei Personen mehr als gestern. Laut Landratsamtssprecher Wolfgang Müller gibt es aber bisher keine Einweisungen ins Klinikum, die Fälle verliefen alle mild.

Das Landratsamt meldete gestern 22 aktuell Infizierte in Quarantäne, zudem 38 enge Kontaktpersonen in Quarantäne.

Das RKI meldet heute einen Inzidenzwert von 14,1 für den Landkreis Landsberg. Seit Pandemiebeginn haben sich demnach 4.125 Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 17 Personen mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Zwei Nachbarlandkreise - Starnberg und Aichach-Friedberg - liegen bereits bei dem Wert 26.

Gestern meldetet das Landratsamt 21 Personen, die aktuell infiziert und in Quarantäne sind, dazu kommen 33 enge Kontaktpersonen.

Aktuell läuft eine Debatte, wie die Inzidenzwerte angesichts der Impfquote - deutschlandweit sind inzwischen knapp 50 Prozent der Bevölkerung zweimal geimpft - und daraus resultierender, geringerer Hospitalisierungen neu bewertet werden kann.

Impfungen: Laut Landratsamt wurden bis 19./20. Juli über 50.000 Personen im Landkreis zweimal geimpft. Das entspricht einer Quote von knapp 42 Prozent. Es sei aber zu bedenken, dass sicher auch einige Landkreisbewohner über Betriebsärzte geimpft worden seien - und das außerhalb des Landkreises, so Landrat Thomas Eichinger. Somit könnten sie in der Zählung des Landkreises auch nicht erfasst werden. Ebenso werden aber auch Bewohner anderer Landkreise im Landkreis Landsberg geimpft.

• Da keine Neuinfektionen seit gestern gemeldet sind und ein Tag mit mehreren Neuinfektionen aus dem 7-Tage-Rechenzeitraum herausgefallen ist, sinkt die Inzidenz wieder auf 5,8. Innerhalb der letzten sieben Tage haben sich laut RKI sieben Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.

Die Inzidenz steigt auf 9,1. Das RKI meldet 4.108 Personen, de sich im Landkreis seit Pandemiebeginn nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das sind sechs Personen mehr als noch am Freitag. Laut Landratsamtspressesprecher Wolfgang Müller müsse aber keiner der Infizierten im Krankenhaus behandelt werden. Ob unter den Infizierten auch Personen sind, die bereits zweifach geimpft waren, sei nicht bekannt. Es handele sich um einzelne Personen, teilweise um Reiserückkehrer, so Müller. Auch im Landkreis Landsberg sei die ansteckende Delta-Virusvariante inzwischen die dominante.

Aktuell infiziert und in Quarantäne sind laut Müller 14 Personen, 26 Personen sind als enge Kontaktpersonen aktuell in Quarantäne.

• Im Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen hat eine Infektion von 25 gemeinsam verreisten Abiturienten samt im Nachhinein weiterer Infektionen von Kontaktpersonen dazu geführt, dass die Inzidenz auf 31,1 gestiegen ist. Damit hat der Landkreis bundesweit die höchste Inzidenz. Unter den Infizierten seien drei Personen, die bereits vollständig geimpft waren.

Im Landkreis sind inzwischen 59.702 Personen (Stand 13. 7. (Arztpraxen) und 11. 7. (Impfzentrum)) einmal geimpft. Das ergibt eine Impfquote von 49,76 Prozent. Bayernweit liegt dieser Wert laut RKI mit Stand heute bei 57 Prozent. Es sei aber zu bedenken, dass sicher auch einige Landkreisbewohner über Betriebsärzte geimpft worden seien - und das außerhalb des Landkreises, so Landrat Thomas Eichinger. Somit könnten sie in der Zählung des Landkreises auch nicht erfasst werden.

Dennoch liegt die Impfquote im Landkreis noch weit hinter dem bayernweiten Schnitt bei den Erstimpfungen. Eventuell kann der Sonderimpftag am 17. Juli im Impfzentrum Penzing helfen. Bisher Ungeimpfte können an diesem Tag die Erstimpfung Astrazeneca und vier Wochen später die Zweitimpfung mit Biontech erhalten. Wer kommen möchte, bitte unter Telefon 08191/129-1870 anmelden (Montag - Freitag: 08:00 - 12:00 und 13:00 - 17:00 Uhr, Samstag: 08:00 – 12:00 Uhr).

Die Inzidenz steigt heute von 5 auf 6,6. Laut RKI-Angaben gab es seit gestern zwei weitere nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis. Seit Pandemiebeginn zählt das RKI damit 4.102 Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Damit liegt der Landkreis Landsberg farblich, wie viele andere Landkreise auch, nun bei gelb.

+++ Donnerstag, 8. Juli +++

Die Inzidenz steigt heute von 1,7 auf 5. Laut RKI-Angaben gab es seit Sonntag vier weitere nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis. Seit Pandemiebeginn zählt das RKI damit 4.100 Personen, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Laut Landratsamt sind momentan acht Menschen infiziert und in Quarantäne. 20 Personen befinden sich als enge Kontaktpersonen aktuell in Quarantäne.

Sonderimpftag am 17. Juli: Das Impfzentrum in Penzing bietet am 17. Juli an, bisher Ungeimpfte mit einer Erstimpfung Astrazeneca zu impfen, auf die nach vier Wochen eine Kreuzimpfung mit Biontech/Pfizer folgt. Ab 8 Uhr erwarten die Mitarbeiter des Impfzentrums die Impfwilligen. Die Anmeldung ist unter Telefon 08191/129-1870 möglich. Wer einen Wohnsitz im Landkreis hat, über 18 Jahre alt ist und mit der Kreuzimpfung Astrazeneca und BionTech geimpft werden möchte, soll sich bitte melden. Einzelimpfungen sind nicht möglich, es gibt die Impfung nur im Kreuzimpfungs-Paket.

Der Empfehlung der STIKO, generell nach einer Astrazeneca-Erstimpfung mit einem mRNA-Stoff die Zweit­impfung durchzuführen, da das besonders wirksam gegen die Delta-Variante sei, könne man generell am Impfzentrum befolgen, informiert Anna Diem von der Pressestelle des Landratsamtes. .

Im Landkreis sind laut Landratsamtes mit Stand 7. Juli (Impfzentrum) beziehungsweise 4. Juli (Arztpraxen) 57.280 Erstimpfungen erfolgt. Das ergibt eine Impfquote von 47,73 Prozent. Das RKI meldet mit Stand 8. Juli bayernweit eine Impfquote für Erstimpfungen von 55,6 Prozent.

+++ Sonntag, 4.7. +++

Inzidenz wieder bei 1,7. Das RKI meldet für heute zwei Personen, die innerhalb der letzten sieben Tage (die Testergebnisse sind von gestern auf heute dem RKI gemeldet geworden) positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit steigt die Inzidenz wieder über 0.

Insgesamt sind im Landkreis seit Pandemiebeginn damit 4.096 Personen positiv auf das Virus getestet worden.

+++ Samstag, 3. Juli +++

• Die Inzidenz ist seit gestern bei 0. Das bedeutet, dass innerhalb der letzten sieben Tage niemand mehr positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

Das Landratsamt meldet aktuell noch fünf Personen, die sich vor diesen sieben Tagen mit dem Virus infiziert haben und deshalb noch in Quarantäne sind. Dazu kommen 21 Kontaktpersonen, die in Quarantäne sind.

Im Impfzentrum mangelt es immer noch an Impfstoff. In der Prio drei sind noch über 10.000 Personen ohne Erstimpfung. Mehr dazu lesen sie hier.

Die STIKO hat für den Impfstoff Astrazeneca eine Kreuzimpfung empfohlen. Nach einer ersten Impfung mit Astrazeneca soll eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech/Pfizer oder Moderna) nach schon vier Wochen erfolgen. So könne eine vollständige Impfung schneller erreicht werden. Den dafür nötigen mRNA-Impfstoff wolle der Bund bereitstellen. Dadurch werde es allerdings wieder einen Rückgang bei den Erstimpfungen geben, ebenso sei es möglich, dass bereits bestehende Termine für Erstimpfungen verschoben werden müssten.

Wie die Empfehlung im Impfzentrum in Penzing umgesetzt werden kann und wird, werde momentan noch beraten, informiert Anna Diem von der Pressestelle des Landratsamtes. Bis Freitagvormittag habe man noch keine konkrete Handlungsanweisung seitens der Staatsregierung erhalten.

Ältere Meldungen finden Sie hier.

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