Waidmänner sind gut aufgestellt

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Ehrungen und neue Gesichter beim Jagdschutz- und Jägerverein Landsberg (von links): Vorsitzender Georg Duschl, Obmann Öffentlichkeitsarbeit Heiko Sievers, Schatzmeisterin Fran-ziska Reiber, Schriftführer Rudi Zehetner, Erwin Eder (25 Jahre), Ehrenfried Georg Möginger (70 Jahre), 2. Vorsitzender Mick Kratzeisen und Detlef Meffert (25 Jahre).

Penzing/Landkreis – Zwei neue Gesichter gibt es im Vor-stand des Jagdschutz- und Jägervereins Landsberg: Heiko Sievers kümmert sich ab sofort um die Öffentlichkeitsarbeit, Franziska Reiber wurde einstimmig zur Nachfolgerin des verstorbenen Schatzmeisters Helmut Setzwein gewählt. Zuvor hatte Vorsitzender Georg Duschl bei der Jahresversammlung im Gasthaus Frank vor 70 Mitgliedern das vergangene Jahr Revue passieren lassen.

Die überaus schlauen und vorsichtigen Schwarzkittel sind auch für die Waidmänner im Landkreis Landsberg eine riesengroße Herausforderung.

Duschl erinnerte an Hegeschau und Hubertusmesse, an Vorträge, Besprechungen, runde Geburtstage, Pächterjubiläen, aber auch Beerdigungen. Er besuchte Schulungen zur Hundeausbildung und zum Biber und ließ sich zusammen mit seinem Stellvertreter Mick Kratzeisen zum Wildschadensberater ausbilden. Kratzeisen wirkt zudem in der Arbeitsgruppe Schwarzwild-Monitoring des Bayerischen Jagdverbandes mit. Er bat darum, sich am Monitoring zu beteiligen oder ihm Gründe für die Nicht-Beteiligung mitzuteilen. Die Becquerel-Messstelle funktioniere wunderbar, erklärte Kratzeisen, die meisten Grenzwert- überschreitungen fielen jeweils zwischen Dezember und Juli an. In dieser Jagdsaison hat er bislang 176 Proben getestet.

Ein großer Erfolg sei nach wie vor der „Lernort Natur“, bei dem bereits zum sechsten Mal Drittklässlern der Grundschule Issing Wald und Wild nahegebracht wurden, berichtete Stefan Berger und bedankte sich für die vielen Präparat-Spenden. Eventuell will der Verein nun einen Lehrpfad anlegen.

„Ausgesprochen erfolgreich“ war erneut die Hundeausbildung, berichtete Obmann Duschl: Zehn Jagd- und elf Begleithunde bestanden ihre Prüfung, ebenso alle 16 Jagdhunde, die die Brauchbarkeitsprüfung ablegten. Eine private Hundeausbildung in einem fremden Revier sei jedoch nicht erlaubt, betonten Duschl und Erwin Eder: Wer seinen Hund ohne vorherige Absprache in einem anderen Revier stöbern lässt, erfülle den Tatbestand der Wilderei.

Als Schießobmann berichtete Eder unter anderem von Ausflügen ins Jagdkino Walleshausen mit 31 Jägern. Bei entsprechendem Interesse will er in der Faschingswoche zum Jagdkino in Ulm fahren. Besuche in den Schulen und Stellungnahmen hat Rudi Zehetner als Obmann Naturschutz erledigt. Außerdem bat er die derzeit 265 Mitglieder als Schriftführer um zeitnahe Bekanntgabe von Änderungen.

Der Mitgliedbeitrag des Vereins beträgt künftig 68,50 statt 72 Euro pro Jahr. Dazu kommen jedoch wie gewohnt drei Euro für die Rechtsschutz-versicherung und ab 2015 noch 5,50 Euro für eine Gruppenunfallversicherung für Jagdhunde, die nach Mehrheitsbeschluss abgeschlossen wird. Die Mitglieder segneten zudem einige Satzungsänderungen ab, mit denen das Schriftwerk von 1992 auf den neuesten Stand gebracht wird – auch um die Gemeinnützigkeit zu erhalten.

Einen positiven Kassenbericht legte unter großem Applaus Franziska Reiber vor, die die Kasse zum 1. Dezember kommissarisch übernommen und auf EDV umgestellt hat.

Für die musikalische Umrahmung der Jahreshauptversammlung sorgte die Bläsergruppe unter Leitung von Annelies Weber.

Daniela Hollrotter

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