30 Jahre auf dem Buckel – Sanierung der Grundschule und Turnhalle in Pürgen steht an

Die Gemeinde erhält für die Sanierung seiner Grundschule samt Turnhalle in Lengenfeld einen Zuschuss aus Mitteln des Konjunkturpaktes II in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro. Damit sollen umfangreiche Dämmarbeiten, die Erneuerung der Fenster und die Verbesserung der Heizungstechnik und der Lüftung erfolgen. Laut Bürgermeister Klaus Flüß soll mit den Arbeiten im Frühjahr 2010 begonnen werden.

Die energetischen Sanierungsmaßnahmen waren notwendig geworden, da vor allem die Heizanlage und die Außenhülle sowie Fenster der Schule und Turnhalle bereits über 30 Jahre auf dem Buckel haben. So sollen, wie Bürgermeister Flüß erklärt, vor allem die Außenfassade, das Dach sowie die Fenster energetisch saniert werden. Auch bei der Heizung, die bislang aus einer Elektroheizung und einer Ölheizung bestand, soll kräftig nachgebessert werden. So wird zukünftig in der Schule mit Pellets geheizt. Laut Flüß könne man hierdurch die Energiekosten von 226 Kilowattstunden pro Quadratmeter auf 24 Kilowattstunden senken. Als willkommener Nebeneffekt wird in Zukunft durch den verringerten Brennstoffverbrauch ein großer Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Durch die neue Pellets-Heizung kann nämlich der CO2-Ausstoß von 237,4 auf sechs Tonnen reduziert werden. Mit Gesamtkosten von 1,9 Millionen Euro gibt dieses Bauvorhaben zudem wichtige Impulse für die regionale Bauwirtschaft. Aktuell werden die anstehenden Aufgaben ausgeschrieben. Mit einem Baubeginn rechnet der Rathauschef im Frühjahr 2010. Die Sanierungsmaßnahmen sollen zudem im gleichen Jahr abgeschlossen sein. Auch wird der Schulbetrieb während der Arbeiten weiterlaufen. „Eine Auslagerung der Klassen in so genannte Container kommt für uns nicht infrage“, so Flüß. Arbeiten, die einen Schulbetrieb unmöglich machen, sollen daher in die Ferienzeit verlegt werden. Für die Umsetzung der energetischen San- ierungsmaßnahmen muss die Gemeinde rund 600000 Euro aus dem eigenen Haushaltsäckl berappen. Laut Gemeindechef Flüß könne diese Summe die Gemeinde ohne Kreditaufnahme selbst stemmen: „Vorausgesetzt die Steuereinnahmen der Gemeinde würden sich aufgrund der Wirtschaftskrise nicht drastisch verschlechtern“, so Flüß. In Penzing und Thaining Für zwei weitere Maßnahmen im Lechrain kamen von der Regierung von Oberbayern ebenfalls Förderbescheide im Rahmen des Konjunkturpakets II. So erhält die Gemeinde Penzing für die Sanierung des Altbaus der Grundschule einen Zuschuss von rund 367000 Euro. Wärmedämmarbeiten und die Erneuerung der Fenster sollen damit gefördert werden. Die Gesamtkosten sind auf 419000 Euro veranschlagt. In Thaining wiederum darf man sich über eine 73600-Euro-Finanzspritze für Sanierung des Kindergartens am Weiherweg freuen. Die energetische Sanierung für voraussichtlich 136000 Euro umfasst sowohl das Gebäude als auch die Heizungsanlage.

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