15 Jahre an der Spitze sind genug

Die neue gewählte Vorstandschaft des Bezirks Lech-Ammersee (v.l.n.r.): Bernhard Weinberger, Andreas Grandl, Michael Herz, Gerhard Böck, Nicole Arnold, Georg Weihmayer und Clemens Weihmayer. Foto: privat

Der Bezirksverband Lech-Ammersee im Musikbund von Ober- und Niederbayern wählte jüngst seine Vorstandschaft neu, allen voran den neuen Bezirksleiter. Wilfried Schmid erklärte, dass er nach 15 Jahren Engagement als Bezirksleiter nicht mehr kandidieren werde. Auf seinen Vorschlag hin wählten die Anwesenden den bisherigen Bezirksschriftführer Bernhard Weinberger zum neuen Bezirksleiter.

Auch Georg Weihmayer gab sein Amt als Bezirksjugendleiter an den neu gewählten 19-jährigen Gerhard Böck ab und übernahm als gleich die neu eingerichtete Position des stellvertretenden Bezirksjugendleiters. Nicole Arnold aus Stadl fungiert als neue Bezirksschriftführerin. Weiterhin im Amt bleiben der zweite Bezirksleiter Clemens Weihmayer, Bezirksdirigent Andreas Grandl sowie sein Stellvertreter Lars Scharding, Bezirksgeschäftsführer Michael Herz sowie die beiden Kassenprüfer Anton Stahl und Andreas Gigler. Der Verbandsjugendsprecher Franz Donauer überbrachte Grüße des MON-Präsidiums und dankte allen Funktionären der Musikvereine für ihre geleistete Arbeit. Donauer berichtete zudem von einem kürzlich stattgefundenen Gespräch mit dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Musikverbände Kauder: Dieser signalisierte Bereitschaft, sich zukünftig mehr für die Mitglieder einzusetzen, insbesondere bei den Problemfeldern Künstlersozialkasse, GEMA und Urheberrecht. In seinem Bericht führte Wilfried Schmid die Aktivitäten des vergangenen Jahres auf: Neben zahlreichen Konzertbesuchen und Ehrungen hob Schmid einige Veranstaltungshöhepunkte hervor, wie zum Beispiel den Bayerisch-Böhmisch-Wettbewerb in Eresing, das Bezirksmusikfest in Penzing, das Bezirksjugendkonzert in Obermeitingen und die Echinger Festwoche. Wegen der „Landsberger Wiesn“ wandte sich Schmid an Oberbürgermeister Ingo Lehmann. „Es kann nicht sein, dass bei einem traditionellen Volksfest als einzige Bezirkskapelle die Stadtjugendkapelle zum Einzug spielt.“ Lehmann zeigte sich verständnisvoll und will sich dafür einsetzen, dass künftig mehr Bezirkskapellen bei der Landsberger Wiesn auftreten. Auch auf die kommenden Veranstaltungen blickten die Verantwortlichen voraus. Berthold Glogger, Vorsitzender des Musikvereins Hofstetten-Hagenheim, etwa erläuterte das Programm des diesjährigen 41. Bezirksmusikfestes. Die Wertungsspiele finden demnach am 14. und 15. Mai statt. Das große Festwochenende wird am 26. Mai eingeläutet mit einem Sternmarsch durch Hofstetten und dem anschließenden Bieranstich im Festzelt. Die „Hot Summer Party“ steigt am darauffolgenden Freitagabend, am Samstag stehen Tanz und Unterhaltung mit den „Waidigels“ auf dem Programm. Höhepunkt ist der Sonntag, unter anderem mit Festgottesdienst, Frühschoppen, Gemeinschaftschor und Festumzug sowie einem Stimmungsabend mit Wettsägen. Vor den Neuwahlen ergriff Bezirksleiter Wilfried Schmid nochmals das Wort. Er dankte allen Kapellen, Vorständen und Dirigenten für die gute Unterstützung in den vergangenen Jahren. Auch Landrat Walter Eichner sprach Schmid seinen Dank aus, weil dieser sich immer offen für Anliegen und Wünsche des Bezirks zeigte. Auch bei seiner Vorstandsmannschaft bedankte sich Schmid für die gute Zusammenarbeit und äußerte seinen Stolz auf eine junge, dynamische und qualifizierte Vorstandschaft. „Mir ist bewusst, in welche Fußstapfen ich trete“, erklärte schließlich der neu gewählte Bezirksvorsitzende Bernhard Weinberger. Die offizielle Ehrung Schmids für seine Verdienste steht derweil noch aus. „ Das erfordert einen festlicheren Rahmen“, sagte Weinberger und kündigte an, sie deshalb baldmöglichst in entsprechender Weise nachzuholen.

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