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Ganz im Sinne von Queen

Fulminantes Jahreskonzert der Stadtjugendkapelle Landsberg

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Dirigent Hans Günter Schwanzer und die Stadtjugendkapelle – ein gutes Team. Das bewiesen sie auch beim Jahreskonzert am Samstagabend im Sport- und Veranstaltungszentrum Landsberg mit einem Konzertprogramm von Sousa bis zum Meadley aus 80er-Jahre-Hits.

Landsberg – Mit Pauken und Trompeten beginnt „Lord Tullamore“: irische Folk Music für Blasorchester. Folk und Blasorchester? Drängt sich nicht unbedingt auf, klingt aber hervorragend. Das beweist das Musikschulblasorchester am Samstagabend. Und macht als ‚Vorband‘ Appetit auf die Stadtjugendkapelle, die unter ihrem Meister Hans Günter Schwanzer vom klassischen Sousa-Marsch bis hin zu Huberts Kahs „Sternenhimmel“ bei ihrem Jahreskonzert beste Stimmung mit Können verbindet. Samt 80er-Jahre-Stirnband und Trichter-Schlauch-Tröten-Duo.

Die ‚Vorband‘ wird auch liebevoll „Bambinis“ betitelt. Nicht wegen des Alters der Musiker, betont das Moderatoren-Team Moritz Geißler und Tobias Schill. Sondern wegen der Zeit, die jeder mit seinem Instrument verbracht hat. Dass „Lord Tullamore“ ein anspruchsvolles Stück ist, beweist die Leidenschaft, die die jungen und auch älteren Musiker für ihr Instrument aufbringen.

Die Stadtjugendkapellner haben das Programm „A Night at the Opera“ tituliert. In Anlehnung an Queens legendäres viertes Album. Auf Queen müssen die zahlreichen Zuhörer aber ein bisschen warten. Eine Operetten-Ouvertüre macht den Anfang: Franz von Suppés „Leichte Kavallerie“. Den Reitermarsch und Csárdás kennt jeder, die zugehörige Operette über das Husarenleben ist im Vergessen versunken. Danach zeitgenössische Musik: das „Tuba Concerto“ des Briten Edvard Gregson, geschrieben 1984. Spannende Musik, die Dirigent Schwanzer da wählt und die Solotubist Leonhard Weidemann gekonnt interpretiert. „Nicht immer nur die alten Sachen, auch mal was aktuelles“, will Schwanzer. „Alles Lieblingsstücke unseres Leiters“, flaxen die Moderatoren. Der Dirigent ist dennoch bei seinen Eleven geschätzt ist. Danken sie ihm doch für sein Engagement, das sich in Spielfreude auf sie übertrage. Was zwei Musiker mit der selbstkonstruierten Trichter-Schlauch-Tröte bekräftigen.

Nach der Pause erinnert nur noch Sousas „Washington-Post-March“ – geschrieben im Auftrag der berühmten Zeitung für eine Preisverleihung – an klassische Blasmusik. Danach werfen sich die Trompeter mit roten Stirnbändern in 80er-Laune. Und schon startet die Oboe mit wohl einem der berühmtesten Rock-Intros: Queens erster Nummer-eins-Hit von 1975: „Bohemian Rhapsody“, eine Liebeserklärung an die Oper des 19. Jahrhunderts. Sechs unterschiedlichste Teile, Ballade, Gitarrensolo, Opern-Parodie. Wie sich das für die Rhapsodie gehört.

Die Pause, bis auch die „Bambinis“ wieder auf der Bühne sind, überbrücken die Moderatoren mit Einklatschen: zweimal stampfen, einmal klatschen, singen – das kann nur „We will rock you“ sein. Beim 80er-Meadley kommt es zum „Lalalala“-Stimmeinsatz. Und bei der zweiten von drei Zugaben, Queens „Crazy little Thing called Love“, animiert Schwanzer alle zum Aufstehen. Klatschen und Mitwippen, Stimmung wie beim besten Rockkonzert. „So holt man sich tieffreiwillige Standing Ovations“, grinst der Dirigent. Eine Ehrung, die er und seine Eleven aber sicher auch ohne Aufforderung bekommen hätten und natürlich auch voll und ganz verdient haben.

Susanne Greiner

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