Jubiläumskalender:

Finning in zwölf Bildern

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Den Finning-Kalender 2018 gibt es bei in Finning bei Edeka Keicher sowie in der Bäckerei Klas, Metzgerei Maier und in der Gemeindekanzlei.

Finning – Die Gemeinde Finning hat einen Kalender im A3-Format herausgebracht, der nicht nur schöne Motive aus den drei Ortsteilen zeigt, sondern auch durchs Festjahr 2018 führen soll: Die Gemeinde feiert nächstes Jahr 1200-jähriges Bestehen. Die Idee zum Kalender hatte Caro­lin Pölzl, die seit zwei Jahren in Finning wohnt. Sie übernahm auch die Federführung und arbeitete mit mehreren Profis aus dem Ort zusammen.

Der Erlös – passend zum Jubiläum kostet ein Exemplar 1200 Cent – kommt der „Kasse Festjahr“ der Gemeinde und damit allen Finninger Bürgern zugute. Die Auflage beträgt 750 Exemplare und orientiert sich an der Anzahl der Finninger Haushalte. „Der Preis ist unschlagbar günstig“, sagt Carolin Pölzl. Das war nur möglich, weil alle Macher Ahnung von der Materie haben und sich ehrenamtlich eingebracht haben. Auch verschiedene Firmen haben unterstützt.

Carolin Pölzl ist Marketing-Expertin – im Hauptberuf arbeitet sie für Willi Weitzel, bekannt aus der TV-Sendung „Willi will‘s wissen“. Sie fotografierte selbst viele Motive vor Ort. Wissen über Finning holte sie sich auch aus dem Heimatbuch von Christian Riedl, von dem ein berührendes Zitat im Kalender zu finden ist.

Die meisten Fotos kamen von Detlef Fiebrandt (er fotografiert unter dem Motto „Naturraum Lech“ Motive für Postkarten, für Kalender des Lechrain Verlags und für Tourismusbetriebe) und Matthias Francke, im Hauptberuf IT-Experte am Klinikum Großhadern, in der Freizeit mit professioneller Ausrüstung seit Jahren Fotograf auf Kongressen und Festen, aber auch gern in der Landschaft rund um den Ammersee unterwegs.

Um Finning auch aus der Vogelperspektive sichtbar zu machen, organisierte Carolin Pölzl in Absprache mit Bürgermeister Siegfried Weißenbach auch einen neuen Luftbildflug.

Das Layout übernahm Grafik­designerin Miriam Röttgers, die ebenfalls seit Jahren in Finning wohnt und Mit-Geschäftsführerin von „westcoastmedia“ ist, einer Agentur für Design, Film und Medientechnik in Dießen.

Im Ergebnis wechseln sich Landschaftsbilder mit Impressionen aus den Ortsteilen Ober- und Unterfinning sowie Entraching ab. Und natürlich durfte auch der Goggolori nicht fehlen, der berühmte Erdgeist mit den übernatürlichen Fähigkeiten aus Finning. Die Malerin und Buchillustratorin Susanne Leontine Schmidt, die in Finning eine Kunstschule betreibt und den Goggolori schon mehrfach gezeichnet hat, entwarf eigens für das Projekt eine Goggolori-Postkarte und einen Aufkleber, die dem Kalender beiliegen.

Sibylle Reiter

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