Jetzt den Feinschliff holen – Handballer des TSV Landsberg arbeiten an den Details

Mit dem Beachhandball-Turnier Anfang August haben die Landsberger Landesliga-Handballer die erste Phase ihrer Saisonvorbereitung abgeschlossen. Dieses Mal haben sie bei ihrer Vorbereitung eine gänzlich andere Ausgangsposition als im Vorjahr. Letztes Jahr ging es den Aufsteiger aus der Bezirksoberliga schwerpunktmäßig darum sich ein Spielkonzept für die erste Landesligasaison zu erarbeiten. Begleitet wurde dies durch viele Veränderungen im Kader, kamen doch etliche erfahrene Spieler neu dazu und gleichzeitig mussten auch Ausfälle verkraftet werden. So fielen zum Beispiel Robert Zagar und Stephan Zerle langfristig verletzt aus.

Diesmal jedoch blieb der Kader nahezu unverändert zusammen. Neu dazu kamen Andi Lerch aus Schwabmünchen und Philipp Scharnagl aus der eigenen Jugend. Es gab bisher auch kaum Verletzungsausfälle und die Trainingsmoral ist erfreulich hoch, so dass Trainer Hubert Müller bisher kon- zentriert arbeiten konnte. Die ersten Trainingslager der Saisonvorbereitung waren geprägt durch Teamgeist und hohe Motivation. Die gute Beteiligung führt natürlich auch dazu, dass der Konkurrenzkampf um die Positionen und Spielanteile größer geworden ist. Aber das setzt zusätzliche Leistungsanreize, die sich schließlich jeder Trainer wünscht. Nun geht es darum das Spielkonzept zu verfestigen, zu automatisieren und schneller zu werden. Es geht vor allem um die Feinheiten. „In diesen ersten Wochen ärgere ich die Mannschaft viel mehr,“ gibt Hubert Müller mit einem Schmunzeln gerne zu, „die Feinheiten müssen einfach stimmen und diese akribische Detailarbeit nervt natürlich, ist aber wichtig. In letzten Saison haben wir etliche Spiele genau wegen dieser vermeintlichen Kleinigkeiten verloren.“ Zusätzlich zum Kraftaufbau und zur Verbesserung der Schnelligkeit fordert Hubert Müller mehr mentale Stärke, persönliche Disziplin und Selbstbewusstsein von seinen Spielern. Weiterentwicklung spürbar Die ersten Spiele zeigten auch genau immer wieder einmal diese Schwächen in der Feinarbeit und der Konzentration. „Aber es gab auch viele gute Ansätze zu sehen, die Mannschaft hat gut gearbeitet und sich weiterentwickelt,“ zeigt sich der Trainer grundsätzlich mit bisherigen Verlauf der Vorbereitung zufrieden. Nu gelte es dies in der zweiten Phase der Vorbereitung weiter zu verbessern“.Wenn es dann Ende August weitergeht werden deshalb genau diese vielen Feinheiten, die Schnelligkeit und die Genauigkeit in Technik und Taktik Schwerpunkt sein. Neben etlichen Testspielen wird dabei die Spiel- und Trainingsreise zu den Landsberger Handballfreunden nach Gänserndorf bei Wien den Schwerpunkt bilden. Nachdem das Sportzentrum nicht so wie gewünscht zur Verfügung steht, werden die Handballer ihre Saison am 3. Oktober mit den ersten von drei Auswärtsspielen beim Bayernligaabsteiger TSV Göggingen beginnen und erst am 25. Oktober zum ersten Heimspiel gegen TSV Allach im Sportzentrum auflaufen.

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