Die Jugend fördern

Rund 30 Echinger, darunter 28 Stimmberechtigte, haben sich am Dienstag auf Einladung der kommunalen Jugend- referenten, Benjamin Weyrich und Johann Wimmer, im ehemaligen „Posthäusl“ neben dem Rathaus versammelt, um den lang ersehnten Jugendförderverein ins Leben zu rufen.

Unter der Regie des Wahlleiters Bürgermeister Siegfried Luge verlief der Abend, zu dem neben den Jugendreferenten auch weitere Mitglieder des Gemeinderats erschienen waren, zügig und konstruktiv. Wie sehr den Echingern ihre Jugend am Herzen liegt, zeigte auch die Tatsache, dass sich für die Vorstandspositionen mehr Kandidaten bewarben als Positionen zu vergeben waren. Mit einem eindeutigen Votum wurden Maximilian Böhler zum 1. Vorstandsvorsitzenden, Maurizio Cannalonga zu seinem Stellvertreter und Helga Gleiser zur Schriftführerin bestimmt. Um die Finanzen kümmert sich Sabine Smida. Damit die Stimme der Jugendlichen, die am Gründungsabend reichlich vertreten waren, auch unmittelbar im Vorstand gehört wird, sollen die beiden Gruppen, die sich derzeit im offenen Jugendraum im Feuerwehrhaus und im Gemeindehaus am Anger treffen, aus ihren Reihen jeweils einen Beisitzer benennen. Ein Prozedere für das der Vorstand bereits seine Unterstützung angekündigt hat. Auch aus dem Gemeinderat wird ein Beisitzer benannt. Für dieses Amt ist Benjamin Weyrich im Gespräch. Einstimmig beschlossen wurde auch die Vereinssatzung. Zweck des Vereins ist die Förderung der offenen Jugendarbeit in Eching, insbesondere „der Bau eines Jugendraumes.“ Wie Bürgermeister Luge ausführte, wurde zu diesem Zweck bereits ein Betrag von 70000 Euro in den aktuellen Haushalt eingestellt. Vorgesehen ist ein Anbau an den Bauhof südlich der Windach. Einen ersten Entwurf zur Planung, der dann mit dem Jugendförderverein abgestimmt werden soll, möchte Luge nach Möglichkeit schon zur nächsten Gemeinderatssitzung vorstellen. Nach Fertigstellung des Anbaus werden die derzeitigen Jugendräume nicht mehr für die offene Jugendarbeit genutzt. Eine kurze Diskussion gab es zu den Aufgaben des Vereinsvorstandes. Wie die gewählten Vertreter betonten, sei es ihnen ein Anliegen, bei aller Toleranz auch auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetztes zu achten. So sollen Alkohol und blauer Dunst im neuen Jugendraum tabu sein. Lediglich bei Veranstaltungen wird Alkohol im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten und in Maßen für Jugendliche ab 16 Jahren erlaubt sein.

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