Drei Denklinger bei „1, 2 oder 3“ im ZDF

Käse-Quiz mit Elton

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Julina, Lina und Konstantin heißen die drei Glücklichen, die an diesem Wochenende in der Kinder-Quizshow „1, 2 oder 3“ im ZDF und bei KiKA mitmachen durften. Die drei Schüler aus der Klasse 4a der Grundschule in Denklingen bekamen es mit „Käse“ zu tun.

Denklingen/München – Julina, Lina und Konstantin heißen die drei Glücklichen, die vorletztes Wochenende in der beliebten Kinder-Quizshow „1, 2 oder 3“ im ZDF und bei KiKA zu sehen waren. Die drei Schüler aus der Klasse 4a der Grundschule in Denklingen bekamen es mit „Käse“ zu tun. Für den Sieg hat es nicht gereicht, aber die Medaille für den 2. Platz war ihnen sicher.

Die zehnjährige Julina war „ziemlich aufgeregt“, als sie das Studio in München betreten durfte, gibt sie zu. Schließlich war es für sie das erste Mal, dass nicht nur die Augen der Zuschauer auf sie gerichtet waren, sondern dazu noch mehrere Kameras. Und als ihr Moderator Elton kurz vor Beginn der Aufzeichnung das Thema der Sendung verriet, wurde es nicht besser: „Ich mag eigentlich überhaupt keinen Käse“, erinnert sich die junge Reichlingerin und lacht.

Die Fragen, durch die sich Julina zusammen mit ihren Klassenkameraden Lina (10) und Konstantin (10) quizzen musste, hatten es dann auch in sich: „Wieso sind Käseräder unterschiedlich groß?“, „Warum wird Parmesan mit einem Hammer geklopft?“ und „Wie alt kann Käse eigentlich werden?“, lauteten sie unter anderem. Die Aufregung bei den Kindern legte sich mit der Zeit aber, dafür sorgte auch der Moderator: „Elton war ziemlich nett, und er hat uns Mut gemacht.“

Mit Fanbus

Das kann Julinas Mutter Franziska Sedlmaier voll und ganz bestätigen. Sie begleitete die Kinder in die Bavaria Filmstudios und hatte obendrein noch einen Fanbus für die 36 Mitschüler organisiert. Franziska Sedlmaier fieberte als Kind selbst vor dem Fernseher mit, als von 1977 bis 1985 noch Michael Schanze durch die Sendung führte. Und bevor nun ihre Tochter in den Faschingsferien vor die Kameras trat, war die Mutter im Oktober vergangenen Jahres mit ihr zum Zuschauen ins Studio nach München gefahren.

Davor hatten die beiden schon die Bewerbungsunterlagen ans ZDF geschickt, und tatsächlich bekam die Zehnjährige den Zuschlag. „In der Klasse wurde dann besprochen, wer im Team mitmacht“, berichtet die Mutter. Letztlich einigte sich die Schüler, Lina und Konstantin Julina zur Seite zu stellen.

Die Fahrt nach München war für alle ein großes Erlebnis, weiß Sedlmaier. Zunächst lernte das Trio aus Denklingen die anderen Teams kennen, die aus Rheindorf (Österreich) und einer deutschen Schule in Paris kamen. I1m Studio lief dann alles wie am Schnürchen: „Es ging in einem Schwups durch. Bis auf eine kurze Szene musste nichts wiederholt werden“, berichtet die Mutter. Die 36 Denklinger Grundschüler feuerten ihr Team kräftig an, zur Belohnung durften anschließend alle zu ermäßigten Preisen ins „Bullyversum“, in dem die Besucher die Filmabenteuer von Michael Bully Herbig hautnah erleben.

„Wir waren alle furchtbar aufgeregt, aber es war ein toller Tag“, fasst es die Mutter zusammen. Und ihre Tochter würde am liebsten noch mal bei „1, 2 oder 3“ dabei sein, verrät sie.

Angeschaut hat sich Julina die Aufzeichnung am Wochenende ganz entspannt im Internet: „Wir haben gar kein normales Fernsehen.“

Jörg von Rohland

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