Mit Kämpferherz ausgeglichen

Nachdem die Landsberger Handballer in der Landesliga-Süd beim TSV Trudering lange Zeit in Führung gelegen hatten, gerieten sie zum Ende hin doch noch ins Hintertreffen. Aber Dank dem beherzten Wurf von Roberto Schwirkmann in der letzten Spielsekunde, nahmen sie beim 29:29 doch noch einen Punkt mit nach Hause. Damit sind Lechstädter nach wie vor vorne dabei und nur wegen des schlechteren Torverhältnisses vom Zweiten auf den 3. Platz abgerutscht.

Die Landsberger, bei denen Trainer Hubert Müller seinen jungen Nachwuchsleuten insgesamt viele Spielanteile gab, haben sicher schon besser gespielt, aber trotzdem sie häufig in Unterzahl waren und die verletzten Spieler sichtbar fehlten, zeigten sie eine angesichts dieser Umstände eine respektable Leistung. Nach einem ausgeglichenen Beginn erarbeiteten sie sich bald einen kleinen Vorsprung (7:4/ in der 11. Minute). Aber Trudering ließ sich davon nicht einschüchtern und blieb dran. Die Gastgeber spielten ihre Angriffe sehr lange aus und trotz der Landsberger Abwehrversuche gelang ihnen zu oft noch der letzte Pass zum freien Mitspieler, der den Ball dann im Tor versenkte. In diesen Situationen zeigte die Landsberger Abwehr zu wenig die letzte Konsequenz. Trotzdem stellten die Lechstädter den Abstand bis zu Pause (13:11) wieder. Das setzte sich in der zweiten Hälfte des Spiels fort: Landsberg war nicht überragend, hatte aber die Nase knapp vorn. Um den Vorsprung weiter auszubauen, hätten sie aber konsequenter bei ihrer Linie bleiben und unbeirrt ihr Spiel machen müssen. Hätte man es geschafft hier souveräner zu agieren wäre mehr drin gewesen. So ließ man sich auch von eigenen leichten Fehlern und der turbulenten Situation in der Halle immer wieder verunsichern. Trudering nütze die Chance, arbeitete sich heran und glich in 42. Minute aus (19:19). Die Gäste legten zwar noch ein Tor vor, aber Trudering konterte umgehend und lag nun seinerseits immer wieder ein oder zwei Tore vorn. Ausgleich zum Schluss Jetzt zeigten die Landsberger ihr Kämpferherz und schafften es kurz vor Schluss wieder auszugleichen. Leider ging der Ball beim eigenen Angriffsversuch verloren und sie kassierten gleich wieder einen Gegentreffer. Alles sah nach einer knappen Niederlage aus. Dann fasste sich jedoch Roberto Schwirkmann ein Herz, zog von Außen nach Innen, steig hoch und erzielte quasi mit dem Schlusspfiff den Ausgleich. „Angesichts der Umstände ist das für uns eher ein gewonnener Punkt, damit kann ich gut leben“, wertete Hubert Müller das Spiel für Landsberg. „Klar, bei cleverer Spielweise hätte schon mehr für uns drin sein können, genauso gut hätte es aber auch eine Niederlage geben können. Man darf nicht vergessen, bei Trudering stehen auch ein paar sehr erfahrene Leute in der Mannschaft.“ Um den zweiten Tabellenplatz geht es am nächsten Samstag, um 17 Uhr im Sportzentrum gegen den direkten Konkurrenten SC Kissing. Da sollte also ein Sieg her.

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